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Termin 1: 29.11. - 16.12.2008
Termin 2: 21.02. - 10.03.2009
   
 
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Allgemeines und Reiseablauf für
Süd-Algerische
Sahara-Highlights
2½ Wochen
Endurofahren in den atemberaubenden Landschaften der Zentralsahara:
Tassili du Tasset - Afara - Erg Tihodaine - Tissemt - Teffedest - Hoggar-Gebirge - Tassili du Hoggar - Erg Admer - Tassili N’Ajjer.
 

Allgemein:

Diese Reise reiht atemberaubende schöne Landschaften in einer Dichte aneinander, wie sie auf Sahara-Langstrecken kaum anderswo als im südlichen Algerien zu finden ist. Über 2.000 km weit haben wir ständig zu staunen: bizarr verwitterte Gebirge und Plateaus (die “Tassilis”), Dünenmeere, Vulkankrater, vege- tationsreiche Trockenflußbette, enge Schluch- ten, scheinbar endlose Weiten.

Und das Ganze ist natürlich eingebettet in feinstem Enduro-Fahrspaß - zumal im Rahmen der erforderlichen Sicherheitsregeln frei gefahren werden kann, denn die gesamte Reise ist per GPS-Tracks dokumentiert. Diese Tracks können von den Teilnehmern auf ihre Satellitennavigationsgeräte  aufgespielt wer- den, so dass Irrfahrten und Suchaktion ausge- schlossen sind, da sich immer alle auf der gleichen Strecke bewegen und Treffpunkte genau definiert werden können.

Reiseablauf: die Anreise erfolgt per Flug von Paris über Alger nach Illizi (ab Paris Samstag 9 Uhr, an Illizi 15 Uhr), der hin und zurück zeitlich angenehmsten und zudem günstigen Verbindung. Die Übernachtung in Paris im  Airport-Hotel ist durch WÜSTENFAHRER gebucht und im Reisepreis inkludiert. Flüge nach Paris Orly gibt es bei früher Buchung z. T. günstiger als Bahn-Tickets.


Reiseablauf
Ankunft in Illizi gegen 14.00 Uhr. Transfer vom 20 km nördlich der Stadt gelegenen Flughafen durch Thomas Troßmann und die algerische WÜSTENFAHRER-Partner-Agentur. Auf dem 3 km südlich der Stadt Illizi gelegenen Camping- platz “Mezririne” können am restlichen Nach- mittag in aller Ruhe Motorräder, Gepäck und Equipment (im WÜSTENFAHRER-Truck- Overland angereist), startklar gemacht werden, denn los geht es erst am nächsten Morgen.

Auf der von Jahr zu Jahr löchriger werdenden schmalen Straße über das Plateu du Fadnoun (“Plateau der Teufel”) geht es am Sonntag vormittag durch eine bizarre Felswüste nach Süden. Nach ca. 120 km bringt uns ein atemberaubender Abbruch mit steiler Abfahrt hinunter auf das Plateau von Dider. Dort verlassen wir die nur noch in Bruchstücken erhaltene Straße und zweigen auf eine schmale Piste entlang des grandiosen Plateau du Tasset ab. In einer seiner Schluchten übernachten wir das erste Mal auf dieser Reise “in freier Wildbahn”.

In den folgenden fünf Tagen erleben wir enorm eindrucksvolle und ungewöhnliche Wüstenlandschaften, gelangen über die Afara-Ebene, das Sandmeer Erg Tihodaine, die Vulkankrater von Tissemt und das Teffedest- gebirge nach Tamanrasset - knapp 800 Fahr-Kilometer seit Illizi. In der trotz enormer Größe ansehnlichen und relativ sauberen Sahara-Metropole am Fuße des Hoggar-Zentral- massivs übernachten wir zwei- bis dreimal in einem gepflegten Camp-Motel. Von “Tam” unternehmen wir den 180 km langen Tagesausflug hinauf auf den Assekrem-Pass - nur mit dem Motorrad und dem Jeep unseres algerischen Guides, denn für den Truck ist die Strecke zu mühsam. Von der Paßhöhe (2.700 m ü.NN) laufen wir in rund 20 Minuten hinauf zur wohl abgelegendsten Außenstelle der katholischen Kirche, der einst von dem Tuareg-Freund und Jesuiten-Pater Charles de Faucault gegründeten Eremitage. Dort besuchen wir Pater Alain - wenn  er nicht gerade  in Tam oder in Rom ist. Thomas Troßmann kennt ihn schon seit 1983, dem Jahr seiner zweiten Algerienreise - damals noch schwer beladen unterwegs auf seiner brandneuen Yamaha XT 600 Ténéré.

Die zweite große Fernetappe der Reise führt uns bis tief in den Süden Algeriens, ins Tassili du Hoggar. Bergregionen wie Tinakashaker und Tagrera lassen uns glauben auf einem anderen Planeten zu sein, so unglaublich sehen sie aus. Durch die Schluchten des südöstlichen Hoggar  erreichen wir fünf bis sechs Tage später und rund 700 km nach Tam ein gewaltiges Dünengebirge, das es zu überqueren gilt, das Sandmeer des Erg Admer. Wegen der dem menschlichen Auge jeden Anhaltspunkt nehmenden riesigen Dimensionen der Sandberge ist diese Fahrt ein geradezu unwirkliches Erlebnis.

50 km weiter ist dann kurz vor der Oase Djanet die - hier noch halbwegs intakte - Straße nach Illizi erreicht. In der unglaublichen Kulisse des Tassili N’Ajjer wirkt sie wie eine Fatamorgana. In der überschaubaren und malerisch in einer Schlucht erbauten Bergoase quartieren uns im Hotel Zeriba ein - mit gutem Restaurant und einfachen, aber sauberen Zimmern. Am nächsten Vormittag erkunden wir zuerst die malerische Region südlich der kleinen Bergoase, besuchen eine weltberühmte Felsgravur - die “weinende Kuh”.  Danach durchqueren wir das wildromantische Tassili N’Ajjer in einem engen von spektakulären Felsen gesäumten Canyon in Richtung W - eine wahre Traumstrecke und ein krönender Abschluß für all das Großartige, das wir schon gesehen haben!

Steil geht es wieder hinauf auf das Plateau von Dider. Nach einem Abstecher zu weiteren berühmten Felsgravuren  erreichen wir 150 km südlich von Illizi den Punkt, wo sich der Kreis unserer Reise schließt. Auf dem Campingplatz Mezririne übernachten wir noch einmal von Sonntag auf Montag. Am Montag vormittag werden Motos und Gepäck verladen, da der WÜSTENFAHRER-Truck gegen Mittag zur rund 2.000 km langen Rückfahrt nach - zum Teil auf miserablen Straßen - nach Tunis starten muss, um am Freitag früh das Schiff nach Genua zu erreichen. Nach einer Nacht im Stadthotel von Illizi heißt es dann für alle Flugrückreiser am Dienstag vormittag wieder von Illizi über Alger nach Paris zu fliegen.

 
 
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