Allgemeines und Reiseablauf:
Eine Tour für offroad-ambitionierte Reise- Enduro-Fahrer - und solche, die es werden wollen: auf normalerweise für Mehrzylinder-Enduros geeigneten “Non-Asfalt”-Strecken (wetterbedingte Zustandsveränderungen nicht berücksichtigt) wie Montcenis, Jafferau, Assietta, Sommeiller, Maira Stura, Maira Varaita und Ligurischer Grenzkamm geht es vom Dach der Alpen in Hoch-Savoyen bis hinunter in die Seealpen Süd-Piemonts und Liguriens - von über 3.000 m Höhe bis ans Meer.
Zwischen den Offroad-Etappen wählen wir reizvolle Verbindungssträßchen. Übernachtet wird in Berghütten, Hotels und Albergos. So kann auf Camping-Ausrüstung verzichtet werden, hält sich das Gepäck in Grenzen (die Tour wird nicht von einem Auto begleitet). An drei der sieben Fahrtage kann ohne Gepäck gefahren werden, da wir je zweimal am selben Ort übernachten.
Ablauf:
Sonntag: ein 2.100 m ü.M. gelegenes Tal in Hoch-Savoyen, genau gesagt eine malerisch gelegene und liebevoll bewirtschaftete Berghütte ist Treffpunkt (ca. 19.00 Uhr) und unser erstes Quartier.
Montag: entlang des Lac Du Mont Cenis, danach auf einer alten Militär-Piste geht es erst offroad, dann auf dem kleinen Moncenisio-Sträßchen zum Ort Susa. Von dort aus erklimmen wir - schon bald wieder asphaltfrei - den Col de Finestre. Auf der knapp 40 km langen Assietta-Kammpiste geht es zu unserem heutigen Ziel, einem hübschen Dorf, in dem wir die nächsten zwei Nächte logieren.
Dienstag: ohne Gepäck gelangen wir heute - größtenteils asfaltfrei - bis auf den 3.000 m hohen Bergsattel Sommeiller. Anschließend fahren wir auf einer wenig bekannten Piste zur Auffahrt auf den 2.800 m hohen Gipfel des Mont Jafferau, danach über ein ungeteertes Forststräßchen wieder “nachhause”.
Mittwoch: der 2.800 m hohe Col D’Agnel bringt uns heute hinunter ins Süd-Piemont, wo wir in einem Bergdorf übernachten - wieder das erste von zwei Malen, denn der morgige Ausflug zu einigen traumhaften Schotter- pässen macht ohne Gepäck mehr Spaß.
Donnerstag: Maira Stura, Maira Varaita, Passo di Ghardetta - legendäre Namen und eine faszinierende Enduro-Runde! Auf einspurigen Straßen und Schotterstrecken führt sie uns durch wildromantische Hochgebirgsland- schaft.
Freitag: der letzte Brückenschlag der Tour führt uns am Nachmittag - der Vormittag dient Motorradwartung oder steht zur freien Verfügung - zum nördlichen Einstieg der “Ligurischen Grenzkamm-Piste”, der längsten zusammenhängenden Offroad-Strecke der Alpen. Dort übernachten wir die erste von zwei Nächten, denn morgen nehmen wir die große Runde der “LGKS” in Angriff und lassen daher unser Gepäck wieder im Albergo.
Samstag: über die geschotterte Nordrampe des Col du Tende gelangen wir zum Einstieg der “Ligurischen Grenzkamm-Piste”, folgen ihr in Ostrichtung. Am späten Nachmittag haben wir - von Westen an diese Stelle zurück- kehrend - über hundert Offroad-Kilometer auf einer der faszinierendsten Alpenstrecken hinter uns.
Sonntag: Tour-Ende und Heimreise.
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