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Allgemeines und Reiseablauf für
Vom Atlantik nach Timbuktu
FASZINIERENDE FERNREISE DURCH DAS "SCHWARZE" AFRIKA
 
50 km östlich von Mauretaniens Hauptstadt verlassen wir die 1.100 km weit nach Osten führende Straße “Route d’espoir” (Weg der Hoffnung) und durchqueren das Dünenmeer des Erg Trarza. 280 km weiter wechseln wir in der Oase Bou Naaga die bis hierher wegen des Verlaufs der Dünenketten nordöstliche Fahrrichtung und gelangen durch ein malerisches Bergland zur Oase Tidjika.

Nach einem Pausentag greifen wir die legendäre rund 750 km lange “Route der Karawanen” an: entlang des Dünenkessels von Aoukar geht es auf Sandpisten über die alten Oasen Tichit und Oualata zur Ostgrenze Mauretaniens. 270 Sahel-Pisten-Kilometer südöstlich des Städtchens Nema liegt der Grenzort Fassala. Mali ist erreicht.

Am nördlichen Rand des Nigerbinnendeltas fahren wir auf kleinen Pisten durch eine vegetations- und wasserreiche Gegend mit hübschen Rundhüttendörfern und freund- lichen Menschen bis nach Timbuktu. Nach Sylvesterfeier, einem Pausen- und Besichti- gungstag in dem bunten und lebendigen Völkerschmelztiegel, Hafen und Karawanen- stützpunkt überqueren wir den gewaltigen Niger-Strom per Fähre und erreichen über eine 200 km lange Piste durch busch- und baumbestandene Savanne beim Ort Douenza ein Gebiet gewaltiger Fels-Monolithe und damit auch das Land der Dogon-Pygmäen.

Auf winzigen Pisten folgen wir dem Südrand des Abbruchs von Bandiagara, übernachten in einem der Pygmäen-Dörfer, die wie Schwalbennester in die Felswand gebaut sind - eine der beeindruckendsten Gegend Afrikas. Nach kurzem Asfalt-Intermezzo geht es ins südliche Nigerbinnendelta. Von Djenné, Weltkulturerbe-Stadt auf einer Insel, fahren wir auf Pisten und Pfaden, deren Verlauf wegen der jährlichen Überschwemmungen ständig wechselt, erst nach Ke Massina, dann zur Hafenstadt Segou, wo wir zweimal in einem schönen Hotel übernachten und einen Bootsausflug auf den Niger unternehmen können. Über ein in der Nähe von Bamako gelegenes SOS-Kinderdorf, in dem wir mitgenommene Hilfsgüter abgeben, fahren wir weiter in Richtung Kayes - auf die berühmt-berüchtigten “Urwald-Route”.

Begleit-Truck und Motorradfahrer trennen sich hier für zwei Tage, da auf diesen Strecken kein Durchkommen für ein Auto wäre und der LKW deshalb auf der neuen, weiter nördlich verlaufenden Straße nach Kayes fährt. Die Dörfer im Bilderbuch-Afrika des südwestlichen Mali und die Freundlichkeit und Hilfsbereit- schaft der Bewohner erlauben dieses “Abenteuer”, zumal dank Satelliten-Telefon jederzeit Kontakt gewährleistet ist. An den traumhaft schönen Kaskaden von Felou trifft man sich an einer zum Verweilen einladenden Stelle des Senegal-Ufers, idealer Platz für einen Bade- und Pausentag. Von Kayes geht es durch wildreiche Baum- und Buschsavan- ne zum mauretanischen Grenzort Kankossa.

Bei Kaedi erreichen wir den Senegal-Fluß noch einmal und folgen ihm durch den äußersten Südwesten Mauretaniens. Nach einer Nacht im Hotel in Nouakchott heißt es für die Flugrückreiser dann die Sitzbank mit dem Flugzeugsessel zu vertauschen, denn auch die schönste Reise ist irgendwann zu Ende.

WÜSTENFAHRER-Truck und Reiseleitung starten ebenfalls zu ihrer achttägigen, aus 3.000 afrikanischen und 1.000 europäischen Straßen-km sowie einer zweitägigen Schiffs-Reise zwischen Tanger und Südfrankreich bestehenden Rückfahrt.

 
 

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  Termin:
  15.12.2012 – 13.01.2013
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