Afrika von seiner schönsten Seite:
die interessantesten Sahara-Routen Süd- Mauretaniens und das faszinierend schöne, friedliche “Bilderbuch”-Schwarzafrika im süd- westlichen Mali, dem geografisch und ethno- logisch so interessanten, wegen seiner liebenswürdigen Menschen und der guten Infrastruktur angenehmsten und sichersten Staat Westafrikas |
Allgemein:
Wie die Tour “N-mauretanische Sahara- Highlights” profitiert auch diese Reise von der Anfang Dezember 2007 bis Ende Januar 2008 durchgeführten “Zwanzig - Jahre - WÜSTEN- FAHRER” Jubiläums-Reise. Anders als diese startet sie aber wesentlich weiter im Süden, nämlich in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott, zu der es von Frankfurt und München regelmäßige Flugverbindungen gibt. So ist mit einer Reisedauer von vier Wochen eine genauso ausgiebige und lohnende Rundfahrt durch die sehenswertesten Teile Malis möglich wie auf der Jubiläumsreise.
Und auch das Saharaerlebnis kommt nicht zu kurz, denn die rund 1.700 Kilometer durch die südmauretanische Wüste - 1.550 km davon abseits des Asfalts - sind vom Feinsten.
Ablauf:
50 km östlich von Mauretaniens Hauptstadt verlassen wir die geteerte “Route d’espoir” und durchqueren das Dünenmeer des Erg Trarza. 280 km weiter wechseln wir in der Oase Bou Naaga die bis hierher wegen des Verlaufs der Dünenketten nordöstliche Fahrrichtung und gelangen über ein eindrucksvolles Bergland am vierten oder fünften Reisetag zur Oase Tidjika. Nach einer Nacht auf dem dortigen schönen Camping- platz greifen wir die rund 750 km lange “Route der Karawanen” an: entlang des Dünen- kessels von Aoukar geht es auf tiefsandigen Pisten über die alten Oasen Tichit und Oualata zur östlichsten Stadt Mauretaniens, nach Nema. 270 Sahel-Pisten-Kilometer weiter sind beim Grenzort Fassala das “gelobte Land” Mali und das Nigerbinnendelta erreicht. Seinem Nordrand folgen wir auf kleinen Pisten durch eine vegetations- und wasserreiche Gegend mit hübschen Rundhüttendörfern und freundlichen Menschen - bis ins berühmte Timbuktu, wo wir etwa zur Reisehalbzeit eintreffen.
Nach einem Pausen- und Besichtigungstag in dem bunten und lebendigen Völkerschmelz- tiegel, Hafen und Karawanenstützpunkt über- queren wir den breiten Niger-Strom per Fähre und erreichen über eine 200 km lange Piste durch typisch afrikanische Buschlandschaft beim Ort Douentza das Gebiet der Dogon-Pygmäen. Auf winzigen Pisten folgen wir dem Südrand des Abbruchs von Bandiagara, übernachten in einem der Pygmäen-Dörfer, die wie Schwalbennester in die Felswand gebaut sind. Es ist als würde man träumen oder einen unglaublich realistischen Film über Afrika sehen.
Nach kurzem Asphalt-Intermezzo geht es ins südliche Nigerbinnendelta. Von Djenné, Welt- kulturerbe-Stadt auf einer Insel, geht es auf Pisten und Pfaden, deren Verlauf wegen der jährlichen Überschwemmungen ständig wechselt, erst nach Massina, dann zur Hafenstadt Segou, wo wir zweimal in einem schönen Hotel übernachten und einen Bootsausflug auf den Niger unternehmen können.
Über ein in der Nähe von Bamako gelegenes SOS-Kinderdorf, in dem wir mitgenommene Hilfsgüter abgeben, fahren wir weiter in Richtung Kayes - auf die berühmt-berüchtigten “Urwald-Route”. Begleit-Truck und Motorrad- fahrer trennen sich hier für zwei Tage, da auf diesen Strecken kein Durchkommen für ein Auto wäre und der LKW deshalb auf der neuen, weiter nördlich verlaufenden Straße nach Kayes fährt. Die Dörfer im “Bilderbuch-Afrika” des südwestlichen Mali und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bewohner erlauben dieses “Abenteuer”, zumal dank Satelliten-Telefon jederzeit Kontakt gewährleistet ist. An den traumhaft schönen Kaskaden von Felou trifft man sich an einer zum Verweilen einlassenden Stelle des Senegal-Ufers , idealer Platz für einen Bade- und Pausentag.
Von Kayes geht es aus zwei Gründen nicht in den Staat Senegal: entweder bräuchten wir das teure Carnet de Passage oder ein zeitraubend an der Grenze zu “erbettelndes” Ersatz-Dokument, zum zweiten ist das durch Tourismus, Rallyes und die gerne im Senegal durchgeführten Fahrzeug-Präsentationen auf westliche “Melkkühe” eingestellte Land nach dem angenehmen Mali kein Vergnügen!
Durch hübsche, wildreiche Baum- und Busch- savanne fahren wir also zum mauretanischen Grenzort Kankossa. Bei Kaedi erreichen wir den Senegal-Fluß noch einmal und folgen ihm - ab hier auf Straße - durch den äußersten Südwesten Mauretaniens, ehe wir schließlich über Aleg wieder in Nouakchott eintreffen - und diese phantastische Reise zuende ist.
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