Diese selbst für WÜSTENFAHRER-Verhältnisse außergewöhnliche Motorradreise dauert drei Wochen und findet im Februar 2019 statt.
Sie beginnt und endet in Dakar, führt durch den Süden der Staaten Senegal und Mali.
Sie ist die dritte WÜSTENFAHRER-Reise, die bis ins legendäre Timbuktu führt.
Auch die beiden anderen dorthin wurden anläßlich von Firmen-Geburtstagen veranstaltet. Diesmal ist es kein runder, sondern ein "Schnapszahl-Jubiläum", denn WÜSTENFAHRER wird 33 Jahre alt.

Thema Reisesicherheit:
Mali galt einst neben dem Senegal als sicherstes und angenehmstes Land in Westafrika. Timbuktu war Mekka aller Westafrika- und Transsahara-Reisenden.
Als 2012 Al-Kaida-Al-Maghreb-Islamisten und von ihnen angeheuerte Tuareg-Rebellen - seit Jahrzehnten im Konflikt mit der „schwarz“ dominierten malische Regierung - die faszinierende Stadt in ihre Gewalt brachten, war das erstmal vorbei und die Welt reihte Mali bei den durch islamistischen Terror besonders gefährdeten Staaten ein.
Zum Glück wurden Timbuktu und das ebenfalls besetzte Gao nach nur 11 Monaten wieder befreit - nicht nur durchs Militär, sondern mithilfe der überwiegenden Mehrzahl der Bewohner. Die übriggebliebenen, in die nordmalische Sahara geflüchteten Besatzer wurden von den französischen, malischen, algerischen und mauretanischen Militärs mittlerweile aufgerieben. Die von den islamistischen Fanatikern beschädigten Kultur-Denkmäler Timbuktus snd mit internationalen Mitteln weitgehend restauriert worden und die Reisesicherheit ist wieder so wie früher.
Deshalb besuchen die Stadt auch wieder Touristen - nicht nur per Flugzeug, sondern auch auf eigener Achse.
Und deshalb fährt auch WÜSTENFAHRER wieder dorthin.


Ein Reisebericht über unsere 2016er Reise durch Mauretanien und Senegal ist in der Motorradzeitschrift ENDURO erschienen und hier downloadbar

Eine Routenkarte der Reise VON DAKAR NACH TIMBUKTU können Sie hier als PDF herunterladen


VIDEOS VON UNSEREN WESTAFRIKA-REISEN:

   

 

2016 03 MAURETANIEN+SENEGAL 'Zw Meer+Sandmeer' (von Willem van Rooijen)

2016-03 MAURETANIEN+SENEGAL 'Zw Meer+Sandmeer' „Was sonst noch geschah …“ (von TT)

 

REISEABLAUF

Die Reise beginnt mit dem Flug in die senegalesische Hauptstadt Dakar und zwar zum im Dezember 2017 eröffneten Airport „Blaise Diagne“ - wo die von uns gebuchten Flüge am Morgen des 4.2.2018 ankommen.
Dort werden nach den Einreise-Formalitäten, die einfach und schnell gehen, seit Senegal die Visum-Pflicht aufgehoben hat, alle von unserem Fahrer "Vieux" abgeholt und mit seinem Minibus zum 200 km und rund zweieinhalb Fahrstunden entfernten „Zebrabar“ gebracht.
Thomas Troßmann, sein deutscher Assistent Mirko und sein mauretanischer Amar, sind dort schon ein bis zwei Tage zuvor mit dem Begleitfahrzeug und den verladenen Motorrädern eingetroffen.

Nach einem Mittagessen in der seit vielen Jahren von Schweizern geführten Bungalow-Anlage auf einer Laguneninsel im Nationalpark „langue de berberie“ geht es dann enduristisch so zur Sache wie man es sich wünscht – mit einer 110 km langen Fahrt über den endlosen Sandstrand des Atlantik zum ehemaligen Dakar-Rallye-Ziel Lac Rose. Dort übernachten wir in einem Hotel an dem rosafarbenen Lagunen-See. Wer darin badet, treibt wie eine Luftmatratze auf dem extrem salzhaltigen Wasser.

Tagsdarauf geht es dann am späten Vormittag zum 40 km entfernten Fährhafen von Dakar.
Um 17.00 Uhr legt dort unser Fährschiff in den tiefen Süden des Senegal ab. Dort - in der Casamanche-Hauptstadt Ziguinchor - laufen wir am nächsten Vormittag ein, fahren noch 70 km weit durch die malerischen Galerie-Wälder der Nieder-Casamanche zu den schönsten Stränden des Senegal. Sie liegen beim Rasta-, Reggae- und Badeort Cap Skirring. Unsere "Auberge" dort ist eine der schönsten Unterkünfte in Cap Skirring. Geht man einen Kilometer am traumhaften Strand nach Süden, kann man von einer der Dünen die Fahne des Grenzpostens von Guinea sehen.

Nächstes großen Highlight der Reise ist der 9.100 km2 große Nationalpark Niokolo-Koba. Der erste der beiden Fahrtage dorthin führt 270 km weit - zum Teil Straße, zum Teil Piste - zum Städtchen Kolda, wo wir in einem Bungalow-Hotel am Gambia-Fluß übernachten. Der nächste, kilometermäßig etwa gleich lange, aber mehr Piste enthaltende Fahrtag, bringt uns dann ins Innere des Niokolo-Koba-Parks zum einzigen dort existierenden Campment.

Eigentlich ist das Befahren des sehr wildreichen Niokolo-Koba-Parks – allein über 100 Löwen zählt der Bestand – mit Motorrädern nicht gestattet. Ich hatte allerdings schon für unsere Reise im März 2018 bei der Parkverwaltung eine Sondergenehmigung für die 31 km Piste vom Parkeingang nach Simenti erwirkt, was auch für diese Reise wieder der Fall sein wird. Freilich müssen wir die knapp 40 km im Park aus Sicherheitsgründen im Konvoi fahren – der WÜSTENFAHRER-Bus als erstes Fahrzeug und ein Geländewagen der Park-Ranger als letztes, die Motorräder dazwischen. Trotzdem ist für uns die späteste erlaubte Einfahrtszeit in den Park zwei Stunden vor der Dämmerung - wildlife-intensivste Tageszeit. Wir werden aber ohnehin normalerweise so früh unser Ziel ereichen, dass wir noch Zeit für einen spätnachmittäglichen Tierbeobachtungsausflug auf einem der "Cabrio"-Trucks der Parkverwaltung haben - und natürlich die Wanderung über eine spektakuläre Seilbrücke über den Niokolo-River.

Im offenen Restaurant unseres Campments über dem Gambia-Fluß heißt es dann „Augen auf!“ – nicht wegen der harmlosen kleinen Äffchen, die überall herumtoben, sondern wegen der Waldpavian-Familien, die in der weit verzweigten Anlage unterwegs sind. Manchmal ist das auch noch Größeres: Im März 2018 wurden am Abend vor unserem Eintreffen zwei mit der Renovierung der Lodge-Gebäude beschäftigte Arbeiter von am Pool entlang "spazierenden" Löwen erschreckt.

Weil bei niedrigem Sonnenstand im Urwald echt was los ist, unternehmen wir am nächsten Tag gleich nach dem Frühstück eine Bootsfahrt auf dem Gambia-Fluss, können dabei auf den Sandbänken vor dem dichten Wald Antilopen, Zebras, Warzenschweine u. V. m.  beim Trinken beobachten, mit etwas Glück auch die sich dort regelmäßig zur Beutejagd anpirschenden Leoparden und Löwen. Im Fluß schwimmen Krokodile und Nilpferdgruppen halten ihr Morgenbad ab. Unser Bootsführer weiß zum Glück, wie nahe man heranfahren darf, ohne Kopf und Kragen zu riskieren.

Der folgende Tag bringt uns durch den tiefen Südosten des Senegal zur Grenze mit Mali. Nach 90 Pisten- und 150 Straßen-Kilometern werden wir das erste Mal auf dieser Reise campieren - unweit der Genze, um gleich am nächsten Morgen in der Früh mit den je nach Andrang mehr oder weniger zeitraubenden Formalitäten beginnen zu können. Verlaufen diese in halbwegs normalem Tempo, dauern also nicht länger als einige Stunden, sollten wir die anschließenden 220 km Straße-Piste-Mix bis Kita, erste größere Siedlung in Mali, schaffen. Falls nicht, heißt es, nocheinmal im Urwald zu zelten.

Von Kita fahren bis zur manlschen Hauptstadt am südwestlichen Ende des Niger-Binnen-Deltas gute Straße - 190 km weit. In Bamako übernachten wir in einem schönen Hotel im Zentrum und besuchen den unbedingt sehenswerten und sehr geruchsintensiven gedeckten Markt der Stadt – Schwarzafrika wie aus dem Bilderbuch.

230 km Strasse - Aufladen von Sport-Enduros ist  möglich - bringen uns zum Städtchen Segou am hier kilometerbreiten Niger. Dort wohnen und essen wir - z. B. den riesigen und sehr gut schmeckenden Capitan-Fisch - in einem guten Hotel unter libanesischer Leitung und unternehmen eine Pirogenfahrt zu einem Fischerdorf auf einer Flußinsel.
Am nächsten Tag geht es offroad zur weltberühmten, größtenteils wie von Hand modellierten Inselstadt Djenne. Hier gibt es auch sicher gute "Mucke" berühmter westafrikanischer Künstler zu hören, denn ein Musik-Festival jagt in Djenne das andere.
Die folgenden beiden Tage führen uns - ebenfalls offroad - durchs Land der Dogon-Pygmäen. Deren märchenhaft wirkende Siedlungen in den Überhängen des Felsabbruchs von Bandiagara zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Städtchen Douentza beginnt dann die Fahrt zum Ziel und Wendepunkt unserer Reise – ins legendäre Timbuktu. Auf der mittlerweile fast vollständig fertig gestellten Strasse erreichen wir nach 200 km die Ablegestelle der Fähre am Südufer des Niger. Zur Anlegestelle am nördlichen Ufer dauert es bei der kurvigen Fahrt entlang der Fahrrinne eine gute Stunde. Dann trennen uns nur noch 15 km vom Zentrum Timbuktus, wo wir uns im legendären Hotel Azalai (Tamaschek für „Salzkarawane“) einquartieren. Noch heute verkehren diese Riesen-Karawanen regelmäßig zwischen Timbuktu und den im äußersten Norden Malis gelegenen Salzminen von Taoudenni, denn der Versuch, das wegen seiner „magischen“ Herkunft in ganz Westafrika begehrte Salz per LKW von dort zum Flußhafen Timbuktu zu transportieren, wurde rasch wieder aufgegeben. Zu schwierig und materialmordend ist die größtenteils querbeet durch Dünenlandschaft führende Strecke. Auch wir brauchten auf der WÜSTENFAHRER-Reise zum 15-jährigen Firmen-Jubiläum „Tam-Timbuktu-Tenere“ im Jahr 2001 sechseinhalb Tage für die 800 km.
 Den Nachmittag verbringen wir mit der Besichtigung der Stadt. Es gibt wieder viel zu sehen, denn so gut wie alle Gebäude, die von den 2012 eingedrungenen Besatzern wegen angeblicher Islam-Feindlichkeit zerstört wurden, sind inzwischen wieder restauriert.

Die Rückfahrt von Timbuktu führt in zwei bis drei Tagen durch das faszinierende Niger-Binnen-Delta. Im Städtchen Nampala erreichen wir nach etwa 400 Offroad-km wieder eine - allerdings
eher rudimentäre Straße. Sie führt uns die letzten 250 km durch den von Obst- und Reisanbau geprägten Südwesten des Deltas wieder zur Flußstadt Segou, wo wir schon auf der Herfahrt im schönen Hotel Esplanade übernachtet haben.

Tagsdarauf geht es dann für die nur 2 statt 3 Wochen an der Reise teilnehmenden Heimflieger zum 230 km entfernten Airport Bamako. Für alle anderen geht es in zwei Tagen über die legendäre "Urwald-Route" zu den Wasserfällen von Felou - unweit der Stadt Kayes. Zwei weitere Tage bringen uns dann zurück an den Atlantik - zu dem an der Petit Cote südlich Dakar gelegenen Ort La Somone.

Dort klingt únsere Reise mit ein bis zwei Tagen Traumstrand-Urlaub aus - im selben wunderbaren Hotel, das wir auchn im März 2018 auf der WÜSTENFAHRER-Reise "Große Senegal-Rundfahrt" einige Tage genossen.

Am 24.2. starten dann Thomas Troßmann und seine Assistenten mit dem Begleitfahrzeug und den verladenen Motorrädern zurück in Richtung Norden. Eine Woche dauert es dank der guten Straßen auf der gesamten senegalesisch-mauretanisch-marokkanischen Atlantik-Route bis es in Tanger wieder auf die Fähre nach Genua geht.

Für alle Flugabreiser ist die Heimat schneller erreicht: Nur 20 km zum Airport Dakar und ein Flug über Istanbul nachhause sind alles, was sie nach dieser phantastischen Reise von zuhause trennt - was nach einer solch außergewöhnlichenen Reise für leichte Wiedereingewöhnungsschwierigkeiten sorgen kann.   
 
 
 
 

 

DETAIL-INFORMATIONEN

Fahrerische Voraussetzungen:
Fahr-Praxis im Sand, andernfalls Schotter-Routine und eine leichte Enduro. Schwere Enduros nur bei Routine in jedem Gelände

Reise-Route:
Eine Karte mit der Reise-Route können Sie nach dem Einleitungs-Text dieser Reise, ebenso einen Reisebericht von einer früheren WÜSTENFAHRER-Westafrika-Reise herunterladen.

Teilnehmerzahl:
- Mindestens 8, höchstens 12 Fahrer/innen
- Bis zu 2 Mitfahrer/innen im Begleit-Auto/

Reiseleistungen:
- Reiseleitung durch Thomas Troßmann und seinen Assistenten
- Alle Übernachtungen (10 x Hotel, 4 x Auberge, 3 x Campment) im Doppel- oder Mehrbettzimmer (EZ sofern verfügbar gegen Aufzahlung vor Ort)
- Frühstück und Abendessen bei den 17 Tagen mit Übernachtung in Hotels, Auberges und Campment
- Vollverpflegung bei den Tagen mit Camping-Übernachtung
- Benzin (Zur Info: Der Benzinpreis in Senegal und Mali liegt im Apil 2018 bei ca. 1,40 € / Liter)
- WÜSTENFAHRER-Begleitauto: VW-Bus (6-sitziger-Doppelkabiner mit Ladeaufbau, Allrad-Antrieb und Seikel ‘Sahara extrem’-Fahrwerk)
- Transport von Motorrädern und Gepäck zwischen WÜSTENFAHRER-Sitz und Reisebeginn/Reiseeende                                                        
- Transport von Gepäck, Ausrüstung sowie von gerade nicht gefahrenen Motorrädern während der Reise

Reisepreis:
- 5.790 € pro Fahrer/in
- 5.380 € pro Beifahrer/in im WÜSTENFAHRER-Bus

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 60 Tage vor Beginn

Zusatzkosten vor der Reise:
- Mali-Visum
- Carnet de Passage
- Flüge (im Oktober 2018):
    ab/bis München 479 €
    ab/bis Berlin 487 €
    ab/bis Hamburg 508 €
    ab/bis Zürich 541 €
  
 Zusatzkosten während der Reise:
- Grenz-, Zoll-,  Polizei-Gebühren
- Motorrad-Versicherung für Senegal und Mali (im März 2018 ca. 45 € bis 600 ccm, darüber 65 €
- Schiffs-Passage und Bordverpflegung Dakar>Ziguinchor (im Oktober 2018 je nach Kabine 30 bis 60 € pro Person, 60 € pro Motorrad)
- Flußfähren
- Transfer vom Flughafen Dakar zur Zebrabar (ca. 40 €)
- Transfer von La Somone zum Flughafen Dakar (ca.10 €)
- Eintrittsgelder, Auto- und Boots-Exkursion, z. B. im Niokolo-Nationalpark (im Oktober 2018: ca. 40 €/Pax)
- Mittags-Imbiss (in Restaurants oder nach Einkauf unterwegs) bei allen Nicht-Camping-Etappen
- Getränke zu Mittags-Imbiß und Abendessen bei allen Nicht-Camping-Etappen

Termin:
3. Februar 2019 - 24. Februar 2019

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.
 

BILDER ZUR WESTAFRIKA-REISE

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https://www.wuestenfahrer.com/10-westafrika.html#sigProId2561642120

 

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