Diese sehr exklusive Motorradreise ist nur mit Leicht-Enduros machbar. Sie ist geeignet für im Gelände routinierte Fahrer/innen.
Die fünf Fahrtage dauernde Tour führt durch das hochalpine Savoyen und Piemont. In den rund 550 Kilometern sind Offroad-Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 500 km enthalten - im Hoch-Piemont im Bereich der Assietta-Kammpiste, im Gebiet um den Lago Nero, im Bereich des Mont Chaberton, des Mont Jafferau und des Sommeiller.  Im französischen Hoch-Savoyen im Bereich des Lac du Montcenis z. B. auf den Mont Malamot, zum Fort Pattacreuse, über den Col de Sollieres zum Fort Turra, durch das Val de Savine zum Col Clapier.

Thomas Troßmann nennt diese Tour "IM 7. ENDUROHIMMEL ÜBER PIEMONT"

Übernachtet wird die ersten vier Male in einem italienischen Hotel am Fuß des Mont Chaberton, danach zweimal in einer Berghütte im französischen Hochtal Petit Montcenis. Der Umzug dorthin erfolgt mit den Autos am4. Fahrtag nach dem Frühstück (sh. REISEABLAUF).

VIDEOS ZUR WESTALPEN-TOUR

       


REISEABLAUF:

1. Tag (Samstag, Anreisetag):
Am Frühabend treffen wir uns nach individueller Anreise (WÜSTENFAHRER-Transport-Service auf Wunsch) in unserem Hotel. Es liegt im Dorf Cesana Torinese etwa 50 km westlich von Turin.

2. Tag (Sonntag, 1. Fahrtag, rund 120 km, davon rund 90 ungeteert):
Zielgebiet des ersten und kilometertechnisch längsten Fahrtages ist der Assietta-Bergzug. Natürlich geht es nicht über die "normale" Schotterstraße von Sestriere hinauf, sondern auf einem der zahlreichen anderen Pfade. So schon mal warm gefahren, folgen Teile der Assietta-Piste, aber auch Varianten - bis zum Abzweig zur Assietta Alta, der Hoch-Assietta. Nach einem leckeren Mittagessen auf einer Alm, wählt Thomas Troßmann eine der vielen Möglichkeiten, auf interessante Art nach Cesana zurück zu endurieren.

3. Tag (Montag, 2. Fahrtag, rund 70 km, davon rund 60 ungeteert):
Der Einstieg in die Berg-Region rund um den Lago Nero kann je nach Wunsch und Fahrkönnen der Gruppe sanft oder unsanft sein. Zwischen dem "schwarzen See" und dem Valle Argentera wartet dann ein wahres Labyrinth traumhafter Enduro-Strecken - deren Namen hier nicht genannt sein soll. Selbstverständlich wird mittags gut gegessen - ob in einem Ristorante oder einer Alm, hängt von vielen Faktoren dieser auch an fahrtechnischen “Schmankerln“ reichen Runde ab.

4. Tag (Dienstag, 3. Fahrtag, rund 60 km, davon rund 50 ungeteert):
Heute steht der „Königsgipfel", der Mont Chaberton, auf dem Programm. Die Zufahrt vom Dorf Pra Cloud ist seit vielen Jahren gesperrt. Und der Chef der Cesaner Bergwacht, bei dem sich Thomas Troßmann bis vor ein paar Jahren immer die Genehmigung für die Fahrt auf den Chaberton holte, ist inzwischen in Rente und wohnt wieder an der Adria-Küste.
Deshalb beginnen wir die Chaberton-Bezwingung seit einigen Jahren mit einem gänzlichen anderen Weg. Dessen Finden und Erstbefahrung gelang nur mit Hilfe eines Piemonteser Bergbauern, der selbst Enduro fährt. Hätte er Thomas Troßmann nicht versichert, dass der ihm beschriebene Weg mit einer leichten Sport-Enduro unter einem versierten Fahrer machbar ist, wäre der wohl umgekehrt. Denn in der Tat sieht die eine oder andere Stelle auf diesem Pfad so aus, als könne man hier unmöglich richtig sein - zumindest per Motorrad.
Die reguläre Chaberton-Piste wird unterhalb der Serpentinen zum „gespaltenen Felsen“ erreicht und erscheint trotz ihres groben Schotters und ihrer ausgewaschenen, engen und steilen Kurven erstmal leicht. Das ändert sich schlagartig ab der etwas beängstigenden Schlüsselstelle am "gespaltenen Fels", die selbst für schmale Sportenduros seit einem weiteren Abrutschen im Juni 2017 nur noch unter konsequenter und relativ aufwändiger Sicherung mit kalkulierbarem Risiko machbar ist. Die extrem erodierte Auffahrt zum Col de Chaberton, einem Felssattel in 2.650 m Höhe, auf dem auch die französisch-italienische Grenze überschritten wird, ist dagegen ein Kinderspiel, ebenso der Aufstieg  vom Colle zum Gipfel des Mont Chaberton. Allerdings fahren wir zur Gipfel-Plattform des „Chabbi“ nur, wenn nicht zu viel Restschnee auf dem Pfad liegt - und kein schlechtes Wetter aufzieht. Denn der, auf dem 500 Höhenmeter messenden und sehr exponierten Gesteinsschutthang herumliegende Kriegsschrott zieht Blitze an.
Auch Wanderer können Grund für ein "No-Go" sein, allerdings nicht wegen des Märchens von den, auf dem Gipfel wartenden und die Motorräder konfiszierenden Helikopter-Polizisten, denn das basiert auf einer Rettungs-Aktion von 2003. Vielmehr aus Rücksicht, denn der Pfad hinauf ist schmal, oft steil und mit losem Geröll bedeckt, sodass man nicht wirklich fußgängerfreundlich fahren kann, ohne im tiefen Schotter steckenzubleiben.
Beim Genießen der unglaublichen Aussicht von der 3.136 m hoch gelegenen, fußballfeldgroßen und von Kanonentürmen "gekrönten" Gipfelplattform, sinkt der Adrenalin-Pegel und weicht dem mulmigen Gefühl, das der Gedanke an die Runterfahrt auslöst - zumindest bei Chaberton-Erstbefahrern. Doch downhill geht's leichter als hinauf und wir sind erstaunlich rasch zurück am "gespaltenen Fels", sichern einander wie schon auf der Herfahrt, um die gefährliche "Schalbrett-Engstelle" zu überwinden (im Video ist sie noch leicht und fahrbar). Die gesperrte Zufahrt in Pra Cloud wird auf einer weiteren, sehr ungewöhnlichen "Piste" umfahren.
Zurück im Tal ist ein spätes Mittagessen oder schon das Abendessen angesagt, was vom Verlauf dieses spektakulären Fahrtages und von der Zahl der Foto-, Film- und sonstigen Pausen abhängt.

5. Tag (Mittwoch, 4. Fahrtag, rund 50 km, davon rund 40 ungeteert):
Nach dem Frühstück geht es mit Autos und Anhängern zum französischen Teil unserer Reise, ins nahe Hoch-Savoyen – wo wir in einer traumhaft gelegenen Berghütte übernachten. Die Fahrzeit beträgt ohne Café- und Einkaufs-Pause im Städtchen Susa eineinhalb Stunden. Nachmittags gibt's Enduro-Leckereien rund um den Lac du Montcenis.

6. Tag (Donnerstag, 5. Fahrtag, rund 60 km, davon rund 50 ungeteert):
Dieser Tag ist erst mal dem anspruchsvollsten Enduro-Ausflug unserer Tour, dem sogenannten Hannibal-Pass gewidmet. Mit modernen Leicht-Enduros ist er für geübte Enduristen von der Nordseite her recht problemlos machbar. Einige Male sind wir schon von der Passhöhe nach Süden weitergefahren, zweimal auch von dort hinauf – ein tagfüllendes Unternehmen. Aber auch runterwärts ist das Ganze kein Kindergeburtstag – sh. Video Nummer 3 - denn auf den ersten vier Kilometern werden rund 1.200 Höhenmeter zurückgelegt, was ein durchschnittliches Gefälle von 30% ergibt, jedoch ein weit geringeres Problem ist als die vielen abgerutschten oder von großen Felsen blockierte Stellen des schmalen Pfades. Kaum zu glauben, dass Hannibals kleine Waldelefanten hier runtergelaufen sein sollen, aber vielleicht war der Weg damals besser. Per Enduro ist die Abfahrt jedenfalls nur zu empfehlen, wenn kein Schnee mehr übrig ist und wenn körperliche und mentale Fitness, Schwindelfreiheit und gute Fahrtechnik bei jedem Gruppenmitglied gegeben sind.
In der Regel fahren wir aber von der Passhöhe den Weg zurück, den wir gekommen sind, denn der stufige Felspfad der Nordseite des Clapier ist vor allem runterwärts ein trialistisch angehauchter Fahrgenuss, dazu besteht keinerlei Absturzgefahr. Nach dem Mittagessen in unserer gemütlichen Berghütte genießen wir weitere fantastische Enduro-Routen rund um den Lac du Montcenis.

7. Tag (Freitag, 6. Fahrtag, rund 30 km, davon rund 25 ungeteert):
Eine Enduro-Wanderung, die nicht nur auf zwei Rädern stattfindet, beschließt den WÜSTENFAHRER-Westalpen-"Freeride" in den Tiefen einer eindrucksvollen Festungsanlage. Nach dem Mittags-Imbiß auf unserer Hütte und dem Verladen der Enduros startet jeder Teilnehmer zur Heimfahrt. Denn spätestens ab dem frühen Nachmittag ist wegen der vielen Wochendausflügler und Fußwanderer das "Wandern" per Enduro nicht mehr möglich.


DETAIL-INFORMATIONEN

Fahrerische Voraussetzungen:
- Fahrerische Routine in anspruchsvollem Gelände.
- Benutzung einer für anspruchsvolles Gelände geeigneten Enduro.
- Gute physische Konstitution.
- Keine Höhenangst

Teilnehmerzahl:
Mindestens 3, höchstens 6

Reiseleistungen:
- Tour-Führung durch Thomas Troßmann
- 4 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel im Doppelzimmer (EZ auf Wunsch gg. Aufpreis) in Italien
- 2 Übernachtungen mit Frühstück im Mehrbettzimmer in einer Berghütte in Frankreich.

Reisepreis:
1.190 €

Zusatzkosten:
- Benzin
- Getränke, Mittag- und Abendessen

Auf Wunsch:
- Personen- und Motorrad-Transport von/bis WÜSTENFAHRER-Sitz: 150 €

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 30 Tage vor Beginn

Termin:
30.06. - 06.07.2018
01.09. - 07.09.2018

Buchungsschluß:
6 Wochen vor Reisebeginn

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.

 

Bilder zur WESTALPEN-TOUR

Reise-Anmeldung Westalpen: Motorradreise für Sportenduros in Piemont und Savoyen

 

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