Diese Motorradreise durch die West-Alpen ist eine Enduro-Wanderung für Sportenduros und andere leichte Geländemotorräder. Sie führt durch das hochalpine Piemont und Savoyen. Sie setzt fahrerische Routine im Gelände voraus.

Thomas Troßmann nennt diese Reise "IM 7. ENDUROHIMMEL ÜBER PIEMONT".

Die Tour führt über jene legendären Strecken des einstigen Endurado Westalpen, von denen man träumt oder die man vielleicht aus vergangenen Enduro-Zeiten kennt.
Sie enthält aber mehr als die enduristische Prominenz der Westalpen, denn Thomas Troßmann hat in Piemont und Savoyen mit Freunden und Gästen schon über vierzig Enduro-Wanderungen unternommen und weiß genau, was, wann und wie fahrbar ist. Sein Fundus an - niemals in Zeitschriften oder im Internet erwähnten - Pisten und Pfaden ist groß: Traumhafte Enduro-Routen, auf denen höchstens Bergbauern und Hirten auf ihren Trial-Maschinen unterwegs sind - und pro Jahr eine Handvoll WÜSTENFAHRER-Enduristen, die Teilnehmer dieser exklusiven Tour.
Diese Enduro-Wanderung ist übrigens auch kulinarisch vom Feinsten. Bei Mittagspausen in Berggasthöfen und Almen und den Abendessen im guten Hotel des italienischen Tour-Teils, ebenso in der Berghütte des französischen, stehen die Spezialitäten der Piemonteser und Savoyardischen Küche der Begeisterung über das Fahren nicht nach.

 

VIDEOS ZUR WESTALPEN-TOUR

       


REISEABLAUF:

Tag 1 (Samstag):
Am späten Nachmittag treffen wir uns in einem Hotel am Fuße des Mont Chaberton, einem guten Haus mit endurofahrer-freundlichem Besitzer. Autos und Anhänger stehen auf dem Parkplatz hinter dem Hotel, die Motorräder in der Tief-Garage.

Tag 2 (Sonntag):
Heutiges Zielgebiet ist der Assietta-Bergzug. Natürlich geht es nicht über die Schotterstraße von Sestriere hinauf, sondern auf einem der zahlreichen anderen Pfade. So schon mal warm gefahren, folgen Teile der Assietta-Piste, aber auch Varianten - bis zum Abzweig zur Assietta Alta, der Hoch-Assietta. Nach einem leckeren Mittagessen auf einer Alm, wählt Thomas Troßmann eine der vielen Möglichkeiten, auf interessante Art nach Cesana zurück zu endurieren.

Tag 3 (Montag):
Der Einstieg ins heute anstehende Gebiet südlich von Cesana kann je nach Wunsch und Fahrkönnen der Gruppe sanft oder unsanft sein. Zwischen Lago Nero und dem Valle Argentera wartet jedenfalls ein wahres Labyrinth traumhafter Enduro-Strecken - deren Namen hier nicht genannt sein soll. Selbstverständlich wird mittags gut gegessen - ob in einem Ristorante oder einer Alm, hängt von vielen Faktoren dieser an fahrtechnischen “Schmankerln“ reichen Runde ab.

Tag 4 (Dienstag):
Heute steht der „Königsgipfel", der Mont Chaberton, auf dem Programm. Die Zufahrt vom Dorf Pra Cloud ist seit vielen Jahren gesperrt. Und der Chef der Cesaner Bergwacht, bei dem sich Thomas Troßmann bis vor ein paar Jahren immer die Genehmigung für die Fahrt auf den Chaberton holte, ist inzwischen in Rente und wohnt wieder an der Adria-Küste.
Deshalb beginnen wir die Chaberton-Bezwingung seit einigen Jahren mit einem gänzlichen anderen Weg. Dessen Finden und Erstbefahrung gelang nur mit Hilfe eines Piemonteser Bergbauern, der selbst Enduro fährt. Hätte er Thomas Troßmann nicht versichert, dass der ihm beschriebene Weg mit einer leichten Sport-Enduro unter einem versierten Fahrer machbar ist, wäre der wohl umgekehrt. Denn in der Tat sieht die eine oder andere Stelle auf diesem Pfad so aus, als könne man hier unmöglich richtig sein - zumindest per Motorrad.
Die reguläre Chaberton-Piste wird unterhalb der Serpentinen zum „gespaltenen Felsen“ erreicht und erscheint trotz ihres groben Schotters und ihrer ausgewaschenen, engen und steilen Kurven erstmal leicht. Das ändert sich schlagartig ab der etwas beängstigenden Schlüsselstelle am "gespaltenen Fels". Es folgt die extrem erodierte Auffahrt zum Col de Chaberton, einem Felssattel in 2.650 m Höhe, auf dem auch die französisch-italienische Grenze überschritten wird.
Zur Gipfel-Plattform des „Chabbi“ wird nur weitergefahren, wenn nicht zu viel Restschnee auf dem Pfad liegt - und kein schlechtes Wetter aufzieht. Denn der, auf dem 500 Höhenmeter messenden und sehr exponierten Gesteinsschutthang herumliegende Kriegsschrott zieht Blitze an.
Auch Wanderer können Grund für ein No-Go sein, allerdings nicht wegen des Märchens von den, auf dem Gipfel wartenden und die Motorräder konfiszierenden Helikopter-Polizisten, denn das basiert auf einer Rettungs-Aktion von 2003. Vielmehr aus Rücksicht, denn der Pfad hinauf ist schmal, oft steil und mit losem Geröll bedeckt, sodass man nicht wirklich fußgängerfreundlich fahren kann, ohne im tiefen Schotter steckenzubleiben.
Beim Genießen der unglaublichen Aussicht von der 3.136 m hoch gelegenen, fußballfeldgroßen und von Kanonentürmen "gekrönten" Gipfelplattform, sinkt der Adrenalin-Pegel und weicht dem mulmigen Gefühl, das der Gedanke an die Runterfahrt auslöst - zumindest bei Chaberton-Erstbefahrern. Doch downhill geht's leichter als hinauf und wir sind erstaunlich rasch zurück am "gespaltenen Fels", sichern einander wie schon auf der Herfahrt an der engen und ausgesetzten Stelle. Die gesperrte Zufahrt in Pra Cloud wird auf einer weiteren, sehr ungewöhnlichen "Piste" umfahren.
Zurück im Tal ist ein spätes Mittagessen oder schon das Abendessen angesagt, was vom Verlauf dieses spektakulären Fahrtages und von der Zahl der Foto-, Film- und sonstigen Pausen abhängt.

Tag 5 (Mittwoch):
Nach dem Frühstück geht es mit Autos und Anhängern zum französischen Teil unserer Reise, ins nahe Hoch-Savoyen – wo wir in einer traumhaft gelegenen Berghütte übernachten. Die Fahrzeit beträgt ohne Café- und Einkaufs-Pause im Städtchen Susa eineinhalb Stunden. Nachmittags gibt's Enduro-Leckereien rund um den Lac du Montcenis.

Tag 6 (Donnerstag):
Dieser Tag ist erst mal dem anspruchsvollsten Enduro-Ausflug unserer Tour, dem sogenannten Hannibal-Pass gewidmet. Mit modernen Leicht-Enduros ist er für geübte Enduristen von der Nordseite her recht problemlos machbar. Einige Male sind wir schon von der Passhöhe nach Süden weitergefahren, zweimal auch von dort hinauf – ein tagfüllendes Unternehmen. Aber auch runterwärts ist das Ganze kein Kindergeburtstag – sh. Video Nummer 3.
Auf den ersten vier Kilometern werden rund 1.200 Höhenmeter zurückgelegt, was ein durchschnittliches Gefälle von 30% ergibt, jedoch ein weit geringeres Problem ist als die vielen abgerutschten oder von großen Felsen blockierte Stellen des schmalen Pfades. Kaum zu glauben, dass Hannibals kleine Waldelefanten hier runtergelaufen sein sollen, aber vielleicht war der Weg damals besser. Per Enduro ist die Abfahrt jedenfalls nur zu empfehlen, wenn kein Schnee mehr übrig ist und wenn körperliche und mentale Fitness, Schwindelfreiheit und gute Fahrtechnik bei jedem Gruppenmitglied gegeben sind.
In der Regel fahren wir aber von der Passhöhe den Weg zurück, den wir gekommen sind, denn der stufige Felspfad der Nordseite des Clapier ist vor allem runterwärts ein trialistisch angehauchter Fahrgenuss, dazu besteht keinerlei Absturzgefahr. Nach dem Mittagessen in unserer gemütlichen Berghütte genießen wir weitere fantastische Enduro-Routen rund um den Lac du Montcenis.

Tag 7:
Eine Enduro-Wanderung, die nicht nur auf zwei Rädern stattfindet, beschließt den WÜSTENFAHRER-Westalpen-"Freeride" in den Tiefen einer eindrucksvollen Festungsanlage.




DETAIL-INFORMATIONEN

Dauer:
7 Tage

Reise-Route:
Eine Karte mit Route oder Zielgebiet finden Sie unten bei BILDER ZUR WESTALPEN-LEICHT-ENDURO-REISE oder größer im PDF des WÜSTENFAHRER-Gesamt-Prospektes.
Diesen downloaden Sie unter "SERVICE Wüstenfahrer Prospekt PDF" am unteren Ende jeder Homepage-Seite.

Fahrerische Voraussetzungen:
- Fahrerische Routine in anspruchsvollem Gelände.
- Benutzung einer für anspruchsvolles Gelände geeigneten Enduro.
- Gute physische Konstitution.
- Schwindelfreiheit (zumindest keine Höhenangst)

Teilnehmerzahl:
Mindestens 3, höchstens 6

Reiseleistungen:
- Tour-Führung durch Thomas Troßmann
- 4 Übernachtungen im Hotel im Doppelzimmer in Italien
- 2 Übernachtungen im Mehrbettzimmer in einer Berghütte in Frankreich.
- Halb-Pension

Reisepreis:
1.360 €

Zusatzkosten:
- Benzin
- Mittags-Imbiß unterwegs
- Getränke im Hotel und Restaurant

Auf Wunsch:
- Personen- und Motorrad-Transport von/bis WÜSTENFAHRER-Sitz: 150 €
- Einzelzimmer: 160 €
- Leih-Enduros sind aus dem Fuhrpark von WÜSTENFAHRER grundsätzlich verfügbar (Näheres bei SERVICE - Leihmotorräder)

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 30 Tage vor Beginn
- Skonto und Rabatte: Nachlässe sind wegen der knappen Kalkulation bei dieser Tour nicht möglich.

Termin:
23.06. - 29.06.2018

Buchungsschluß:
2 Wochen vor Reisebeginn

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.

 

Bilder zur WESTALPEN-TOUR

Reise-Anmeldung Westalpen: Motorradreise für Sportenduros in Piemont und Savoyen

 

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