Mongolei

Diese zweiwöchige Motorradreise durch die Mongolei ist eine Enduro-Reise und führt von der Hauptstadt Ulaan Bator durch großartige Landschaften in den Süden des Landes - u. A. zu den Dünen von Khongorin Else in der mongolischen Wüste Gobi. Von den rund 2.300 km werden rund 1.700 auf ungeteerten Verkehrswegen zurückgelegt. Erfahrung auf Schotterstraßen wird daher vorausgesetzt.

Thomas Troßmann nennt diese Reise "ZU DEN SINGENDEN DÜNEN DER GOBI".

Es werden Reise-Enduros vom Typ BMW 650 GS benutzt. Sie sind mit grobstolligen Reifen ausgerüstet und für die fahrtechnisch überwiegend einfachen Pisten der Mongolei optimal. Auf den Asfalt-Etappen bieten sie BMW-typische Bequemlichkeit. Sport-Enduros wären nur in den Dünen der Gobi von Vorteil - bei eventuellen Hillclimb-Versuchen. Deren Erfolg hängt aber wegen der extremen Höhe der Sandberge hauptsächlich von der Dünenerfahrung des Fahrers ab, nicht von der Art der Enduro.

Diese Reise wird von einem mongolischen Veranstalter durchgeführt - nach den Vorgaben von Thomas Troßmann. Die Pilot-Tour im Juni 2015 fand mit acht WÜSTENFAHRER-Teilnehmern statt und sorgte für allgemeine Begeisterung - nicht nur wegen der Schönheit des Landes, sondern auch wegen der guten und angenehmen mongolischen Begleitmannschaft.

Die aktuelle Version der Reise wurde in der Streckenführung optimiert, ihr Übernachtungs-Komfort durch die Verringerung der bei der Pilot-Tour vorgesehenen acht Camping-Übernachtungen gesteigert. Grund dafür ist, dass es in der Mongolei selbst im Sommer mal windig und regnerisch sein kann. Die gestellten Quechoua Wurfzelte - grundsätzlich praktisch und angenehm - sind dann überfordert. Was kein nennenswertes Problem ist, wenn man nach dem nächsten Fahrtag wieder komfortabel und warm in einem Jurthen-Hotel (auch Gercamp genannt) übernachtet.

 

DIE MONGOLEI:

Landschaften, Kultur und Tierwelt der Mongolei sind faszinierend, seine Menschen von überwältigender Liebenswürdigkeit. Zudem gibt es wohl außerhalb der Sahara keine andere Gegend, wo man so frei per Enduro reist. Wie dort, geht es auf zum Teil weit ausfächernden Pisten oder querfeldein durch Berg- und Wüstenlandschaften von beeindruckender Weite. Auch die Dünenketten der mongolischen Wüste Gobi erinnern an die Sahara, sind nur zum Teil noch viel gewaltiger als die dortigen Sandberge. Nur rund 2,8 Millionen Menschen leben in der Mongolei, von diesen die Hälfte in Ulaan Bator. Auf der über vierfachen Fläche Deutschlands ergibt das außerhalb der Hauptstadt eine Bevölkerungsdichte von 1 Einwohner/qkm.Die Menschen der Mongolei gefallen mit ihrer freundlichen und ruhigen, aber doch selbstbewussten Art. Angenehm auch, dass ihre Religion, der Buddhismus, ohne das Asketische und „Selbst-Kasteiende“ auskommt, das so viele Religionen prägt. Ebenso ist die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann in der Mongolei kein Thema, denn Erstere haben das Sagen in Familie wie Beruf. So ist es mit unseren Begleitern immer entspannt - und abends kreist auch mal, was die Russen einst einführten - der neben Butter-Tee und Kamelmilch zum dritten National-Schnaps gewordene Wodka.

 

VIDEO ZUR MONGOLEI-REISE


REISEABLAUF:

Tag 1:
Empfang am Airport von Ulaan Bator durch unseren Guide, der fließend Deutsch spricht. Transfer zu unserem Hotel im Zentrum per Shuttle-Bus. Mit diesem fahren wir nach dem Einchecken dann zum Geldwechseln, Einkaufen von Bier und der Besichtigung des Gandantegchenling-Kloster mit seinem goldenen Riesen-Buddha. Zu Mittag essen wir im Stadt-Zentrum im Restaurant „Mongolian Barbeque“, wo Jedem nach Wunsch gebraten wird, was er sich am Buffet aussucht. Danach geht’s zu unseren Enduros, deren Ergonomie von den Mechanikern nach Wunsch eingestellt wird. Am Spätnachmittag gibt's Folklore mit dem berühmten Kehlkopfgesang und Schlangenmädchentanz, ehe wir im Hotel oder einem der vielen Restaurants in der Nähe zu Abend essen.

Tag 2:
Mit dem Shuttle-Bus zum östlichen Rand des verkehrstechnisch chaotischen Ulaan Bator. Motorradübernahme und Abfahrt. Heutiges Ziel ist eine landschaftlich eindrucksvolle Bergkette, in der wir in einem schönen Tal campieren.

Tag 3:
Am Vormittag besuchen wir die nahen Ruinen von Sum Khukh Burd, ein Palast aus dem 10 Jahrhundert. Durch fremdartig wirkende Landschaft geht es nach Süden. Immer wieder sehen wir Nomaden-Jurten, besuchen vielleicht auch eine der Familien. Ohne unsere mongolischen Begleiter wäre der Kontakt wegen der Sprach-Barriere und der für uns ungewöhnlichen Benimmregeln schwierig. Als Motorradreisende sind wir aber willkommen, denn es ist in der Mongolei Alltagsfahrzeug und hat bei den Nomaden sogar zum Teil dem Pferd den Rang abgelaufen. Am späten Nachmittag erreichen wir auf engen und kurvigen Pisten unser Ziel: Auf ehemaligen Meeresboden haben sich bizarre Fels-Formationen gebildet. Wir übernachten in einem nahen Jurthen-Hotel.

Tag 4:
Wir erreichen Dalanzadgad, Provinzhauptstadt der südlichen Gobi und wie alle Siedlungen in der Mongolei sehr überschaubar. Wir kaufen ein, unternehmen einen Höflichkeitsbesuch in der Jurthe eines unserer Begleiter. Durch faszinierende Berglandschaft schrauben wir uns auf kurviger und schmaler Piste zur legendären „Geierschlucht“ Joly Am hinauf. In ihr gibt es im Schatten der engen und hohen Schluchtwände "ewiges" Eis, sogar einen gefrorenen Wasserfall. Murmeltierähnliche Klippschliefer sehen wir ganz sicher bei unserer kleinen Wanderung zum engsten Teil der Schlucht, vielleicht auch Bart-Geier.

Tag 5:
Wir erreichen die Wüste Gobi. Im mit rund 2.500 qkm größten Dünengebiet der Mongolei campieren wir am Fuß der bis 600 m über uns aufragenden Riesensandberge von Khongorin Else - auch „singende Dünen“ genannt. Wer mit dem Motorrad auch nur halb hinauffahren will, braucht viel Dünenerfahrung. Ganz nach oben kommt man nur zu Fuß - wegen der grandiosen Aussicht sehr lohnend, aber auch anstrengend. Jedenfalls hört man dabei ein erstaunlich lautes, durch abrutschenden Sand entstehendes Brummen. Ein „Singen“ ist es aber wohl nur für mongolische Ohren, denn es klingt wie mongolischer Kehlkopfgesang, für uns eher wie ein Propellerflugzeug. Am Fuß des Sandgebirges befinden sich ein periodischer Fluss, der mitten im Sand grüne Weiden entstehen lässt - weshalb wir viele Kamele zu Gesicht bekommen. Der Ritt von einem Nomadenlager zu unserem Zeltplatz, ist ein unvergeßliches Erlebnis.

Tag 6:
Über reizvolle Berg- und Steppenpisten kommen wir zu den "Red Cliffs". Die bizarren Sandfelsen sind Fundstelle von Dinosaurier-Knochen und -Eiern und leuchten bei Sonnenuntergang in Neon-Rot. In der Nähe befindet sich ein Hain mit extrem hartholzigen Saxaul-Wüstenbäumen. Jurthen-Hotel-Übernachtung.

Tag 7:
Fast 60 km weit düsen wir über tischebene Steppenlandschaft auf ein Gebirge am Horizont zu. Erst dort wird aus der kilometerbreiten Piste ein enger und gewundener Felspfad. Er führt uns zu den Resten des Kloster Onji, gelegen in idyllischer Landschaft am gleichnamigen Fluss. Unweit von ihm zelten wir malerisch am Fuß einer überhängenden Felswand, wandern am späten Nachmittag durch die ausgedehnten, nur noch von wenigen Mönchen bewohnten Ruinen.

Tag 8:
Die längste Offroad-Etappe der Reise. Langsam bleibt die Wüste Gobi hinter uns, wird die Vegetation üppiger. In den Tälern der Bergzüge, die wir auf gewundenen Erdpisten durchqueren, begegnen uns Wildpferdherden und Raubvögel aller Art. Wir passieren das Heilbad Khujirt und übernachten im Nordteil des wildromantischem Archagai-Gebirges in einem Jurthen-Hotel beim Dorf Bat Ölzy.

Tag 9:
Zwischen edelweißbestandenen Bergwiesen kurven wir durch das Orchon-Tal zum gleichnamigen Wasserfall, eine der malerischsten Orte der Mongolei. Von dort geht es nach Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt des einst gigantischen Mongolen-Reiches. Wir besichtigen das sehr unteressante Museum und fahren noch 80 km, die Hälfte davon ungeteert, durch saftig grüne Auenlandschaft zum riesigen See von Ojji Nur. Übernachtung im dortigen Jurten-Hotel.

Tag 10:
om See geht's zurück nach Karakorum, wo wir die eindrucksvollen Anlagen des weltberühmten Klosters Erdene Zuu besichtigen.

Tag 11:
Der erste Tag unserer Rückfahrt nach Ulaan Bator führt durch wunderbare Berglandschaft und entlang des malerischen Dünengebietes Elsen Tasarkhai - in dem wir noch ein wenig herumfahren - bis nach Hoyor Zagal. Das so heißende, am gleichnamigen Berg erbaute Jurthen-Hotel besitzt die wohl schönste Aussicht aller auf dieser Reise besuchten "Gercamps".

Tag 12:
Nach 5 km Piste und 180 km Straße erreichen wir den Abzweig zum Nationalpark Hustai. Hier leben wieder viele der in der Mongolei einst heimischen, dann aber ausgestorbenen und erst mit Hilfe europäischer Zoos wieder angesiedelten Przewalski-Urpferde. Bei unsere Enduro-Rundfahrt auf herrlichen kleinen Pisten durch das malerische Bergland, sehen wir immer wieder einzelne oder in Gruppen herumrennende Exemplare der kurzmähnigen Urpferdchen. Am Dünengebiet von Moltog Els campen wir zum letzten Mal auf dieser Reise.

Tag 13:
Unmittelbar nach der Abfahrt von einem beeindruckenden Bergpass beginnen die Vororte der mongolischen Hauptstadt. Wir umfahren das Stadt-Zentrum wieder wegen des chaotischen Verkehrs weiträumig, liefern die Motorräder ab. Mit dem Shuttle geht's dann zum Hotel unserer Ankuft, dann zum Einkaufsbummel - z. B. Kleidung aus Kaschmir- oder Yak-Wolle. Unser Guide hilft beim Handeln. Auch ein Besuch beim legendären Bogenbauer Tumurruh Badunkh ist für am Bogensport - in der Mongolei weit verbreitet – Interessierte lohnend.

Tag 14:
Heimflug.

 

DETAIL-INFORMATIONEN:

Fahrerische Voraussetzungen:
Erfahrung auf Schotterstrecken

Teilnehmerzahl:
Mindestens 4, höchstens 10, bis zu 2 Mitfahrer/innen im Begleitauto

Unsere Leistungen:
- Reiseleitung durch Thomas Troßmann
- Mongolisches Begleit-Team (2 Begleitautofahrer / Mechaniker, 1 zusätzlicher Mechaniker, 1 Köchin, 1 Guide/Dolmetcher)
- Begleit-Auto (ab 6 Teilnehmer 2)
- Leih-Enduros vom Typ BMW 650 GS
- Benzin
- Übernachtungen:
         2 x Hotel
         5 x Jurthen-Hotel
         3 x Camping
- Verpflegung: Voll-Pension während des Motorradreiseteils
- Alle Eintrittsgelder bei Besichtigungen (Klöster und Museen)
- "Wurfzelte" für die Camping-Übernachtungen

Auf Wunsch:
- Buchung der Flüge
- Einzelzimmer: Sofern verfügbar, Bezahlung des Aufpreises vor Ort

Reise-Route:
Eine Karte mit Route oder Zielgebiet finden Sie unten bei BILDER ZUR MONGOLEI-REISE.

Reisepreis:
3.150 €

Zusatzkosten:
- Flüge (zwischen 600 und 900 €, je nach Abstand der Buchung zum Reisebeginn)
- Getränke und Verpflegung in Hotels und Restaurants

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 30 Tage vor Beginn

Termine:
Juli mit September (genaue Termine auf Anfrage)

Buchungsschluß:
4 Wochen vor Reisebeginn

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.

 

 

FOTOS ZUR MONGOLEI-REISE

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https://www.wuestenfahrer.com/mongolei.html#sigProId23dc50d319

 

 

Reise-Anmeldung Mongolei: Motorradreise mit Reiseenduros zur Wüste Gobi

 

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