Diese Motorradreise führt durch den Großen Östlichen Erg im südlichen Tunesien.
Sie ist die Tour für alle, die neben dem Erleben der zweifellos faszinierendsten Landschaftsform der Sahara auch den grandiosen Fahrspaß genießen und erlernen wollen, den das Dünen-„Surfen“ mit einer leichten Enduro bringt.

Die Route der „Sandozeankreuzfahrt“ erreicht nicht nur - wie die von 2002 bis 2018 im WÜSTENFAHRER-Programm enthaltene „Sandmeerkreuzfahrt“ – den von artesischen Wasser gespeisten Dünensee Houidhet Riched, sondern auch das „Himalaya" des Sandozeans, die rund 350 Meter hohen Dünenketten von Sif Essaouane.
Deshalb ist die „Sandozeankreuzfahrt“ mit acht Fahrtagen um drei länger als die bisherige „Sandmeerkreuzfahrt“. Mit An- und Abreisetag (Flüge zwischen Europa und Tunis oder Djerba, dazu ein rund sechsstündiger – bei Flug nach Djerba halb so langer - Auto-Transfer) dauert diese Reise dann insgesamt 10 Tage.


Ein weiterer Reisebericht ist in der Motorradzeitschrift ENDURO erschienen und hier downloadbar

 

VIDEOS ZUR TUNESIEN REISE

     


ABLAUF

Thomas Troßmann reist mit den, in einem der WÜSTENFAHRER-Lkw verladenen Motorrädern, Gepäck und Ausrüstung mit der Fähre zwischen Genua und Tunis an und ab.
Am Tag der Ankunft in der Oasenstadt Douz - wo je eine Übernachtung in einem guten Hotel die „Sandozean-Kreuzfahrt“ umschließt - unternimmt er nachmittags mit allen Teilnehmern einen Dünenfahrtrainings-Ausflug. Er leitet die Reise übrigens vollständig per Motorrad und kann so eine von der Orientierung korrekte und fahrerisch machbare Spur vorlegen. Die hilft auch, den Abstand zu den nicht immer leicht zu erkennenden Dünengraten  einzuschätzen, um diese problemlos zu überqueren oder darauf anzuhalten.
 
Die Begleitfahrzeuge der Reise – Toyota-Pickups, -Stations, bei größeren Gruppen auch ein kurzer Unimog - werden von Tunesiern gefahren. Die manövrieren ihre 4x4 in der Regel unfassbar problemlos über die höchsten Dünenketten.
Besonders gut beherrscht dies der seit 2003 viele WÜSTENFAHRER-„Sandmeerkreuzfahrten“ begleitende Guide. Er ist ein geradezu genialer Dünenfahrer - übrigens auch per Enduro. Aber auch seine Mitarbeiter haben das, worauf es ankommt: Erfahrung, Erfahrung und nochmal Erfahrung. Die braucht es vor Allem, um in den hohen, engen, verschachtelten und sich ständig verändernden Sandbergen des zentralen Großen Östlichen Erg voranzukommen.

Und natürlich die richtige Fahrtechnik. Alle Teilnehmer bekommen dazu vor der Reise ausführliche schriftliche Information, aber natürlich auch vor Ort von Thomas Troßmann spezifische Tipps.
Auch Dünenneulinge kommen so rasch klar, sofern sie bereits in halbwegs anspruchsvollen Gelände über Erfahrung und passable Fahrtechnik und natürlich ein leichtes und ausreichend motorisiertes Motorrad verfügen.
Ob das eine kräftige Sport-Enduro á la KTM EXC, Husqvarna, Beta usw. ist oder eine eher fürs Endurowandern ausgelegte Maschine ist Geschmackssache. Auch kleine Enduros wie z. B. die KTM Freeride 250 ist gut geeignet, denn es geht auf unserer Route mehr um Fahrtechnik und Traktion als um Motorleistung. Deshalb sind auch moderne Zweitakter – etwa die im Hard-Enduro üblichen 300er – für diese Reise eine gute und spassbringende Wahl.

 
ROUTE

Der „verlorene See“ und alle zu ihm führenden Dünen-Routen sind heute kein Geheim-Tipp mehr sind. Zu den frequentierten Reisezeiten finden sich dort manchmal gleich mehrere Reisegruppen ein – aus Europa, aber auch aus dem nördlichen Mahgreb, wo wohlhabende Araber auf den Geschmack am Wüstenfahren per 4x4 gekommen sind.
Sif Essaouane ist heute so legendär wie es der Houidhet Riched vor 20 Jahren war – und der Teil des Großen Östlichen Erg, in dem die höchsten Wogen dieses Ozeans aus Sand sich befinden.
Diese Region liegt nur etwa 50 km Luftlinie und doppelt so viel Fahrstrecke südwestlich des Houidhet Riched. Das hört sich nicht weit an, doch vom „Verlorenen See“ ist der Weg zu den Riesendünen von Sif Essaouane denkbar schwierig – auch per Enduro, besonders aber für Autos:
Ständig müssen die windabgewandten Seiten gewaltiger Dünenketten überquert werden. Sie sind bis zu 38° steil. Ab etwa dieser Neigung fängt Sahara-Sand zu „fließen“ an.
Für Geländewagen sind im Gegensatz zu einer engagiert bewegten Enduro – Hillclimbing heißt das - solche Auffahrten nicht machbar. Sie müssen einen Weg im Gewinkel der Zwischenhänge der riesigen Dünen hinaufkurven. Das ist per Enduro ein Riesenspaß. Mit dem 4x4 droht motorische und mechanische Überlastung, häufiges und arbeitsintensives Steckenbleiben. Bei Lenkfehlern kann es zum Supergau kommen – der Wagen legt sich auf die Seite oder gar aufs Dach.
Mit kalkulierbarem Risiko machbar ist die Nord-Süd-Route nach Sif Essaouane nur, wenn der Sand nass ist. Allerdings kann nur starker und langer Regen steile Dünen nennenswert festigen - und solche Niederschläge gibt es im Inneren des Großen Östlichen Erg nicht mal jedes Jahr.
Deshalb verläuft die Route der „Sandozeankreuzfahrt“ nicht von Nord nach Süd, also gegen die steilen Seiten der Dünen, sondern umgekehrt von Süd nach Nord. Denn die steilen Dünenseiten hinunter zu fahren – sei das die ersten paar Male auch etwas furchterregend – ist mit dem richtigen fahrtechnischen Knowhow, ein Kinderspiel.

Damit die Fahrt nach Sif Essaouane und von dort zum „verlorenen See“ in Süd-Nord-Richtung möglich ist, geht es am ersten der beiden Fahrtage auf der Direkt-Route über das Dünen-Mausoleum Gifl Boum nach Ain Smela, ein malerisch in den Dünen gelegenes Campment, 25 km südlich der einstigen „Bilderbuch-Oase“ Ksar Ghilane. Die ist heute leider wegen einer dorthin führenden Strasse von den Tagesausflúgsgruppen der großen Küstenhotels überlaufen und daher als Übernachtungsort nicht mehr angenehm.

Am zweiten Fahrtag der Reise fahren wir von Ain Smela erst 30 km am Ostrand des Großen Östlichen Erg, dann überqueren wir die hier schon recht hohen Dünen in Richtung Westen, biwakieren an der im Dünenkessel von Bir Aouine gelegenen heißen Quelle. Spätestens jetzt ist jeder Teilnehmer nach den rund 150 Offroad-km - größtenteils Dünen - seit Douz so „warmgefahren“, dass der wirklich anspruchsvolle Teil der „Sandozeankreuzfahrt“ nun nur die normalen Schwierigkeiten bereitet.

Zwei Tage sind für die 100 km lange Strecke von Bir Aouine nach Sif Essaouane angesetzt, zwei weitere dann von dort nach Nordosten zum „verlorenen See“. Wenn alles normal läuft, haben wir dort einen Tag „übrig“. Ob wir den als Pausen- und/oder Badetag nutzen, ob wir die Rückfahrt nach Douz von den geplanten zwei Tagen auf drei erweitern oder ob wir den „übrigen“ Tag doch bereits zuvor verbraucht haben, entscheidet sich logischerweise während der Reise.

DETAIL-INFORMATIONEN:

Fahrerische Voraussetzungen:
- Fahrer/in: Sanderfahrung, alternativ Routine im Gelände
- Motorrad: Für Sport-Enduros oder andere leichte Geländemotorräder

Teilnehmerzahl:
Mindestens 5, höchstens 9

Unsere Leistungen:
- Reiseleitung durch Thomas Troßmann
- Motorrad- und Gepäck-Transport von/bis WÜSTENFAHRER-Sitz
- Begleit-Auto(s)
- Benzin
- Übernachtungen: 2 x Hotel
- Verpflegung:
       Voll-Pension mit Bier und Wein bei den sieben Camping-Übernachtungen
       Halb-Pension bei den beiden Hotel-Übernachtungen
- Behördliche Autorisation der Reise
- Einheimischer Guide

Reisepreis:
3.590 €

Zusatzkosten:
- Flüge nach Tunis oder Djerba
- Transfers zwischen Flughafen und erstem bzw. letztem Hotel
- bei Flug nach/von Tunis: Je 1 Hotelübernachtung und Verpflegung zwischen Tunis und Douz
- bei Flug nach/von Djereba: Verpflegung zwischen Djerba und Tunis

Auf Wunsch:
- Schiffsanreise von Genua nach Tunis und zurück: Preis für Kabine und Verpflegung (Motorrad-Transport im Reisepreis inkl.)
- Einzelzimmer im Hotel in Douz: Bezahlung des Aufpreises vor Ort

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 30 Tage vor Beginn

Termine:
25.03.2019 - 04.04.2019 bei Flugan- und abreise (23.03.2019 - 06.04.2019 bei Schiffsan- und abreise)
28.10.2019 - 07.11.2019 bei Flugan- und abreise (26.10.2019 - 09.11.2019 bei Schiffsan- und abreise)

Buchungsschluß:
2 Wochen vor Reisebeginn

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.




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