Westafrika 2020: Mauretanische Sahara-Highlights

Unsere 35-Jahre-Jubiläumsreise führt wie alle bisherigen WÜSTENFAHRER-Jubiläumsreisen nach West-Afrika. Diese "Einmal-im-Leben"-Reise ist deswegen auch länger als "normale" WÜSTENFAHRER-Reisen. Sie dauert 24 Tage und führt durch Mauretanien, Senegal, Gambia und höchstwahrscheinlich wieder (wie zuletzt im Februar 2019) durch das faszinierende West-Mali.

 

Reiseablauf

Wie zu allen bisherigen WÜSTENFAHRER-Jubiläen führen wir auch zum "35-Jährigen" wieder eine Reise durch, die die Sahara mit Schwarzafrika kombiniert.

Sie beginnt in Dakar, der Hauptstadt des Senegal, mit der Ankunft des Air France-Direkt-Fluges am Sonntag 28. Januar 2023. Sie endet 24 Tage später mit dem Rückflug von Dakar am 20. Februar 2023.

Die Reise-Route startet nach einer Übernachtung im traumhaft auf einer Lagunen-Insel gelegenen und von einem Schweizer Ehepaar seit über 20 Jahren geführten Campment-Hotel "Zebrabar".
Mit der Fahrt zur ehemaligen senegalesischen Hauptstadt Saint Louis beginnt der erste Fahrtag unserer Reise. Nach einem Besichtigungs-Stop in der von morbidem Kolonial-Charme geprägten Stadt geht es zur Senegal-Damm-Brücke und Grenze zu Mauretanien - bei Diama.
Durch den wildreichen Nationalpark Keur Macene erreichen wir eine dicht am Atlantik entlang führende Piste. 80 km vor der mauretanischen Hauptstadt geniessen wir das erste von noch vielen "Biwaks" auf unserer Fahrt durch Mauretanien - nur rund 100 Meter von der Brandungslinie entfernt.

Am nächsten Tag umfahren wir das riesige Nouakchott wegen seines chaotischen Verkehrs auf der eher hässlichen, aber nicht so stark befahrenen Hafen-"Promenade", folgen danach der Strasse rund 60 km bis zum Abzweig der Benichab-Piste. Nach rund hundert zügig fahrbaren Pisten-Kilometern campieren wir vor oder nach dem gleichnamigen Dorf zum zweiten Mal.

Nach einigen Strassenkilometern vor und nach dem Städtchen Akjout führt unsere Strecke rund fünf Tage lang durch die spektakulärsten Wüstenlandschaften des zentralen und südlichen Mauretanien.
Nach dem dritten Biwak am Fuß des außergewöhnlich schönen Erg Amatlich erreichen wir nach spektakulärer Steilabfahrt die von alten Dakar-Rallye-Videos unvergessene Schlucht Tifoujar - auf der einen Seite von riesigen Felswänden begrenzt, auf der anderen von gewaltigen Dünen. Im daran anschließenden, ebenfalls atemberaubenden "Weißen Tal", dem Valle Blanche, campieren wir zum vierten Mal.

Danach erlaubt uns eine nach über zehn Jahren Bauzeit weitgehend fertig gestellte Pistenstrasse eine der saharaweit schönsten, aber auch schwierigsten Langstrecken - vom Adrar-Gebirge zur Oasenstadt Tidjika - in zwei statt wie bisher sieben Tagen zu bewältigen.

Von Tidjika fahren wir zur Schlucht der Wüsten-Krokodile, an deren Eingang wir campieren und eine Wanderung zu einem größeren, von senkrechten Felswänden umgebenen See unternehmen. Aus sicherer Distanz beobachten wir die bis 5 m langen Reptilien.

Weiter geht es durch großartige Berglandschaften zur Stadt Kiffa, wo wir nach Süden abzweigen und beim Grenzort Kankossa ins nordwestliche Mali einreisen. Selbstverständlich werden wir uns - wie schon 2019 - davor telefonisch bei der deutschen Botschaft in Bamako informieren, ob im äußersten Westen Malis aktuell noch immer Reisesicherheit gegeben ist - so wie es bei unserer letzten Reise dorthin der Fall war. Der äußerste Westen Malis ist sehr gebirgig und von tropischer Vegetation. Er ist fern von dem Teil Malis, in dem es ethnische und religiös-politische Konflikte gibt  und eine eigene idyllische Welt, ein Bilderbuchafrika mit ausnehmend freundlichen Menschen und großartiger Natur.

Sollte es die Sicherheitsslage nicht zulassen, nach Mali einzureisen, werden wir von Kankossa in Richtung SSW weiterfahren und vom mauretanischen Städtchen Gouraye mit der neuen, für ein Auto wie unseren Crafter ausreichend großen Fähre ins senegalesische Bakel übersetzen. Von dort fahren wir dann offroad bis zum südost-senegalesischen Städtchen Kedougou, befinden uns ab hier wieder auf derselben Route wie nach der Strecke durch West-Mali.

Von der kommend reisen wir beim Grenzübergang Koundame-Massala - 60 km östlich von Kedougou  - in den Senegal ein. Von Kedougou zweigen wir in das als Weltkulturerbe geltende Land des Bassari-Volkes ab, übernachten in einem urigen Campment unweit eines 70 m hohen Wasserfalles. Tagsdarauf besichtigen wir nach 50 km enduristischer Fahrt auf einem Singletrail durch Busch und Urwald eines der auf den Berggipfeln errichteten Dörfer dieses sehr ursprünglich lebenden Stammes - natürlich mit einem lokalen Guide.

Vom Bassari-Land fahren wir in den faszinierend "wild" gebliebenen und großwildreichen Niokolo-Koba-Park, sehen dort sicher wieder Nilpferde, Krokodile, Affen, Gazellen, Antilopen, mit etwas Glück auch Löwen und Geparden.

Weiter geht es nach Westen zu den Tropen-Wäldern und Traumstränden der Casamanche. Dicht an der Grenze zu Guinea-Bissao legen wir dort einen Badetag ein, fahren bei Ebbe am Strand ein Stück in das südliche Nachbarland des Senegal hinein.

Nach einer Übernachtung in der Casamanche-Hauptstadt Ziguinchor, in einem einmalig schönen Hotel am Ufer des gleichnamigen Flusses, geht es zurück nach Norden - vorzugsweise  mit dem Fährschiff nach Dakar. Ist das ausgebucht oder wiedermal defekt, durchqueren wir das kleine und im Vergleich zum Senegal etwas unterentwickelte Gambia.

Im Badeort La Somone oder am berühmten Lac Rose verbringen wir den vorletzten Reisetag in einem schönen Hotel, ehe das letzte fahrerische Highlight der Reise startet, die fast 100 km lange Strand-Etappe vom Lac Rose zum traumhaft gelegenen Campment-Hotel Zebrabar, wo unsere Reise vor über 3 Wochen begann - und wo der große WÜSTENFAHRER-Anhänger geparkt ist.
Dort klingt diese phantastische Reise in tropisch-schweizerischem Ambiente aus, ehe es am späten Abend des 20. Februar 2023 wieder per Direktflug vom Airport Dakar nach Paris geht.

Anmerkung zur Reiselänge, bzw. -abkürzung:
Für zeitlich knapp bemessene Teilnehmer besteht die Möglichkeit, die Reise um sechs Tage abzukürzen - indem sie von der senegalesischen Stadt Tambacounda mit einem der täglich nach Dakar fliegenden Inlandsflüge zum dortigen Airport fliegen (Flugzeit ca. 1 h). Bei dieser Option entfällt der Besuch der Casamanche, die Schiffahrt von Ziguinchor nach Dakar (alternativ die Durchquerung Gambias) und die Strandpiste vom Lac Rose zur Zebrabar. Diese Möglichkeit haben 4 bis 5 Teilnehmer/innen - je nach Breite ihrer Motorräder. Denn diese werden die letzten sechs Reisetage im Auto transportiert - im vorderen Teil des Aufbaus in Längsrichtung nebeneinander stehend.

 

Reiseberichte

Die Reiseberichte zweier - 20 Jahre auseinanderliegender - WÜSTENFAHRER-Westafrika-Reisen erschienen in der Zeitschrift ENDURO und sind hier downloadbar.

pdf logoReisebericht 2000/2001
pdf logoReisebericht 2019

 

Nachstehend einige Videos unserer Reisen durch Mauretanien, Senegal und Mali 

Videos von unseren Westafrika-Reisen


2019-02
Senegal und West-Mali

2012-12 bis 2013-01
Zwischen Meer und Sandmeer

 
Detail-Informationen

Fahrerische Voraussetzungen
- Routine auf ungeteerten Strecken aller Art
- Fahr-Praxis im Sand
- Eine für Wüstengelände geeignete Enduro mit einer Reichweite von mindestens 200 km

Teilnehmerzahl
Mindestens 8, höchstens 10 Fahrer/innen

Unsere Leistungen
- Reiseleitung durch Thomas Troßmann
- Motorrad- und Gepäck-Transport von/bis WÜSTENFAHRER-Sitz
- Verpflegung auf den Etappen ohne Übernachtung in Hotels, Auberges oder Campments
- WÜSTENFAHRER-Begleit-Auto
- Zweites Begleit-Auto für die Sahara-Etappen in Mauretanien   
- Einheimischer Guide auf der gesamten Reise

Reisepreis
5.390 € 

Bezahlung
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 60 Tage vor Beginn

Zusatzkosten vor der Reise
- Flüge nach / von Dakar (Preis Ende April 2022 für München-Paris-Dakar und Dakar-Paris-München mit Air France 854 €)
- Mali-Visum (2019: 35 €)

Zusatzkosten während der Reise 
Anmerkung: Es ist nicht möglich, zum jetzigen Zeitpunkt die Kosten für Hotels, Auberges, Campments, Restaurant-Verpflegung, Getränke und Benzin realistisch vorherzusagen und in den Reisepreis zu inkludieren. Deswegen sind diese Kosten vor Ort zu begleichen - sinnvollerweise aus einer gemeinschaftlich dafür angelegten Reisekasse.

- Kosten der Übernachtungen in Hotels, Auberges, Campments (in Mauretanien ca. 2 x, in Mali ca. 4 x, im Senegal ca. 8 x)
- Kosten der Verpflegung in Hotels, Auberges, Campments, Restaurants
- Kosten Benzin und Motoröl
- Kosten Mauretanien-Visum (2019: 55 €)
- Kosten bei Grenzübertritten (2019: 160 €)
- Kosten Motorrad-Versicherung (2019: 40 €)
- Kosten für Fluss-Fähren
- Kosten für Schiffs-Passage Ziguinchor-Dakar
- Kosten für Brückennutzungen
- Kosten für Parkplätze oder -häuser
- Kosten für Autobahn- und Straßenbenutzung
- Kosten der Taxi-Transfers Flughafen >< Hotel

Termin
Reisebeginn 28.1.2023 (Flug ab München oder einem anderen gewünschten Flughafen über Paris nach Dakar).
Reiseende 20.2.2023 (Flug ab Dakar über Paris nach München oder einem anderen gewünschten Flughafen).

Buchung und Reiserücktrittsversicherung
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.

BILDER ZUR WESTAFRIKA-REISE

Mehr Bilder anschauen

 

Reise-Anmeldung Westafrika: Motorradreise durch Mauretanien

Ich habe dieDatenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.

 

Wüstenfahrer Reisen