Hochalpen Seealpen

Diese Motorradreise ist mit allen für leichtes Gelände tauglichen Enduros machbar. Sie ist geeignet für Fahrer/innen mit Offroad-Erfahrung und Routine auf Schotterstraßen.
Die sechs Fahrtage dauernde Tour führt durch das hochalpine Savoyen und Piemont nach Ligurien in die Seealpen. In den rund 750 Kilometern sind folgende Offroad-Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 550 km enthalten: Assietta-Piste, Lac d'Arpin-Roterel-Piste, Montcenis-Region, Turra-Piste, Sommeiller, Jafferau, Varaita Maira, Maira Stura, Passo di Ghardetta, Ligurische Grenzkammpiste.
Auf Teilstrecken wird die Gruppe auch mal aufgeteilt, sodass wer will und kann sich auf anspruchsvolleren Passagen versuchen kann - z. B. auf der Piste zum "gespaltenen Fels" auf dem Weg zum Chaberton, auf der "Hillclimb"-Piste zum Rifugio Rey, auf einem uralten "Mulatiere" zum Rochemolle-See an der Sommeiller-Piste - oder in Frankreich auf dem "Friedenspass" über den Col de Sollieres.

Thomas Troßmann nennt diese Reise "VON DEN HOCHALPEN IN DIE SEEALPEN"

Übernachtet wird am ersten Abend in einem italienischen Hotel am Fuß des Mont Chaberton, am zweiten in einer französischen Berghütte im malerischen Hochtal Petit Montcenis, am dritten wieder in dem Hotel des ersten. Am vierten Tag fahren wir nach der Motorrad-Tour am späten Nachmittag mit unseren Autos zu einem Albergo im Tal der Varaita, wo wir zweimal übernachten. Letztes Basis-Quartier - ebenfalls für zwei Übernachtungen - ist ein Hotel unweit der Auffahrt zur Ligurischen Grenzkammpiste

Nicht nur die Tagesrundfahrten, auch die Tages-Touren mit Unterkunftswechsel können ohne nennenswertes Gepäck gefahren werden. Ein Tankrucksack oder Tagesrucksack genügt neben dem, was man sowieso dabei hat (Regenzeug, Bordwerkzeug, Kamera, Handy usw.) auch für das Wenige, was man  für die Übernachtung in dem komfortablen französischen "Refuge" braucht. Und nach der Tour vom Varaita-Tal zur „Ligurischen“ holen wir ja unsere Autos noch nach (sh. REISEABLAUF).

 

VIDEOS ZUR HOCHALPEN-SEEALPEN-TOUR


REISEABLAUF:

1. Tag (Samstag, Anreisetag):
Am Frühabend treffen wir uns nach individueller Anreise (WÜSTENFAHRER-Transport-Service auf Wunsch) in unserem Hotel. Es liegt im Dorf Cesana Torinese etwa 50 km westlich von Turin.

2. Tag (Sonntag, 1. Fahrtag, rund 110 km, davon rund 80 ungeteert):
Unser erster Fahrtag führt erstmal rund 50 Offroad-km weit über die Assietta-Kamm-Piste und den Col de Finestre hinunter ins hübsche Städtchen Susa. Von dort fahren wir zum Einstieg in die alte Grenzpiste zwischen Italien und Frankreich und auf ihr bis zum Westufer des 2000 m hoch gelegenen Sees Lac du Montcenis. Im nochmal 150 m höher gelegenen Kleinen Montcenis-Tal liegt "unsere" Berghütte. Thomas Troßmann ist mit den Betreibern gut befreundet, da er seit Erbauung der Hütte im Jahr 1989 jedes Jahr hierher fährt.

3. Tag (Montag, 2. Fahrtag, rund 120 km, davon rund 80 ungeteert):
Diese Etappe beginnt mit der Piste zum Fort de la Turra - evtl. über den Colle de Sollieres.
Von der Bergfestung Fort Turra - eine der interessantesten der gesamten Region - geht es über die Ostseite des Lac du Montcenis und über seinen Steinschüttdamm wieder hinunter nach Italien und nach ein wenig Kuvenspaß zum Einstieg der über 50 Offroad-km langen Rundfahrt auf und um den legendären Mont Jafferau. Ein spektakulärer Tunnel - bei gemeinsamem Anpacken an der Einfahrts-Barriere auch für breitere Enduros passierbar - markiert nach vielen Serpentinen unterhalb der Baumgrenze den Beginn atemberaubender Hochgebirgslandschaft. Nach einer Pause auf der 2.805 m hoch gelegenen Gipfelfestung fahren wir über eine stellenweise Skilift-Wartungspiste zum Wintersport-Domizil Bacini, von dort über die sog. Jafferau-Süd-Piste hinunter zur Kreuzung mit der Piste nach Savoulx. Wieder unten im Tal, bringen uns die letzten 12 km des Tages auf Straße zurück zu unserem Hotel.

4. Tag (Dienstag, 3. Fahrtag, rund 100 km, davon rund 70 ungeteert):
Im von Cesana rund 20 Straßenkilometer entfernten Städtchen Bardonecchia befindet sich der Einstieg zur Auffahrt auf den rund 3.000 m hohen Colle Sommeiller, unserem heutigen Ziel- und Wendepunkt.
Die Hinfahrt lockern wir natürlich mit der einen oder anderen Piste zwischen Cesana und Bardonecchia auf - für Leicht-Enduro-Fahrer etwa einem Abstecher bis zum "gespaltenen Fels" auf der Chaberton-Piste oder gar noch weiter. Für alle Enduros geeignet ist trotz seiner stellenweisen Steilheit die Piste hinauf zum Rifugio Rey.
Die 20 km lange Sommeiller-Piste beginnt nach 6 km Kurverei über ein kleines Sträßchen. Ab dem Abzweig zum Rifugio Scarfiotti wird sie holprig und schmal. Natürlich gibt es aber schon weit zuvor diverse "Mulatiere". Einer ist besonders schön, führt am Ende aber sehr steil und steinig hinauf zum Damm des Rochemolle-Stausee und ist daher nur eine Variante für für Leicht-Enduros. Am "Stella-Alpina-Altar" treffen sich die dann mit den "Dickschiffen" wieder.
Am mfrühen bis mittleren Nachmittag sind wir wieder zurück in Cesana, verladen die Motorräder und ziehen ins rund 130 Straßenkilometer und etwa zwei Stunden Fahrzeit entfernte nächste Stand-Quartier um - im Piemonteser Varaita-Tal.

5. Tag (Mittwoch, 4. Fahrtag, rund 90 km, davon rund 70 ungeteert):
Die Varaita-Maira-Kamm-Piste ist unser heutiger "Enduro-Spielplatz". Von dem Dorf, in dem wir in einem schönen Albergo wohnen, fahren wir ziemlich diritissima zu ihr hinauf. Auf Ihr und diversen Varianten, die hier besser nicht öffentlich genannt sein sollen, legen wir rund 70 ungeteerte Kilometer zurück, in der ebenso idyllischen wie spektakulären Landschaft der Piemonteser Alpen.

6. Tag (Donnerstag, 5. Fahrtag, rund 140 km, davon rund 70 ungeteert):
Nach der zweiten Übernachtung in unserem Albergo im Varaita-Tal geht es auf kleinen Straßen und Pisten hinauf in die südlich gelegenen Berge, eine von Touristen selten befahrene und sehr malerische Gegend. Etwas gröber offroad geht es dann zur Stura-Maira, auf einer Piste über den Punta Meleze. Die Kamm-, besser gesagt Höhenstrasse führt größtenteils ungeteert und über 2.200 m hoch über den Passo di Ghardetta, das landschaftliche Highlight des heutigen Tages.
Das folgende einspurige und mit dem einen oder anderen Offroad-Abschnitt nach Demonte hinunterkurvende Sträßchen ist auf einer Enduro Fahrspaß pur. Allerdings heißt es hier aufpassen, dass man keines der vielen Murmeltiere überfährt. Die restlichen Kilometer zu unserem letzten Stand-Quartier, dem hübschen Städtchen Limone Piemonte am Nordfuß der Ligurischen Alpen, führen uns über einen abgelegenen kleinen Pass - im oberen Teil auf ettliche Kilometer ungeteert.
Am späten Nachmittag treffen wir an unserem schönen Hotel in Limone Piemonte ein. Nach dem Beziehen der Zimmer und Abstellen der Motorräder in der Garage geht es noch rasch per Taxi zu unserem letzten Albergo zurück, um von dort unsere Autos nach Limone zu holen. Über die normale Straße ist das Dorf im Varaita-Tal, wo wir die letzten beiden Male übernachtet haben, ja nur knapp 50 km entfernt, eine dreiviertel Stunde Fahrzeit.

7. Tag (Freitag, 6. Fahrtag, rund 120 km, davon rund 100 ungeteert):
Die legendäre Ligurische Grenzkamm-Straße ist vielleicht die Krone, zumindest ein besonders großer Edelstein im enduristischen Schatz unserer Reise. Nach dem Fort Centrale, das wir von Limone erklimmen, folgt auf der von uns gefahrene Route die längste zusammenhängende Offroad-Strecke unserer Reise, fast 80 km. Darin enthalten ist auch die berüchtigte Piste westlich des Monte Saccharello - für Reise-Enduros zweifellos eine Herausforderung, bei vorsichtiger Fahrweise aber gut machbar. Ebenso wie die nach der Mautstelle beim Fort Centrale beginnende  "Mountainbike-Strecke" zum Fort Tabourde - ein breiter Singletrail und fahrerisches Highlight. Über den Coille di Tende - traditionelles "Must-drive" der "Ligurischen" - gelangen wir am späten Nachmittag zurück nach Limone.

8. Tag (Samstag):
Nach dem Frühstück und Verladen der Motorräder startet jeder Teilnehmer zur Heimfahrt. Oder er macht es wie so mancher unserer Gäste, fährt  die "Ligurische" noch ein zweites Mal und reist erst am Sonntag ab. Schön und fahrerisch reizvoll genug ist diese alpine Traumstrecke dafür allemal.


DETAIL-INFORMATIONEN:

Fahrerische Voraussetzungen:
- Schottererfahrung
- Offroad-Anfänger/innen nur auf leichten Enduros.
- Schwindelfreiheit (zumindest keine Höhenangst).

Teilnehmerzahl:
Mindestens 4, höchstens 8

Reiseleistungen:
- Tour-Führung durch Thomas Troßmann
- 6 Übernachtungen mit Frühstück in Hotel und Albergos im Doppelzimmer (EZ auf Anfrage gg. Aufpreis)
- 1 Übernachtung im Mehrbettzimmer in einer Berghütte
- Taxi-Kosten für die Autoabholung zwischen Limone und Varaita-Tal

Reisepreis:
1.290 €

Bezahlung:
- 20 % Anzahlung nach Erhalt der Buchungsbestätigung
- Restzahlung bis 30 Tage vor Beginn

Zusatzkosten:
- Benzin
- Mittag- und Abendessen, Getränke

Auf Wunsch:
- Personen- und Motorrad-Transport von/bis WÜSTENFAHRER-Sitz: 150 €

Termine:
30.06. - 07.07.2018
01.09. - 08.09.2018

Buchungsschluß:
6 Wochen vor Reisebeginn

Buchung und Reiserücktrittsversicherung:
Bitte benutzen Sie das Online-Anmelde-Formular unter nachstehender Bilder-Gallerie.
Sie erhalten dann umgehend eine Buchungsbestätigung mit Anzahlungsrechnung.
Mit dieser können Sie eine Reiserücktrittsversicherung beim Anbieter Ihrer Wahl abschließen.
Wir empfehlen den ADAC oder Europe Assistance.

 

BILDER ZUR HOCHALPEN-SEEALPEN-TOUR

Reise-Anmeldung Westalpen: Motorradreise für Reiseenduros von Savoyen nach Ligurien 

 

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