Wüstenfahrer Background
Wüstenfahrer Reisen Thomas Troßmann - der Background
WÜSTENFAHRER REISEN THOMAS TROSSMANN
WÜSTENFAHRER-HISTORIE
Das Projekt "Wüstenfahrer Motorradreisen" rief Thomas Troßmann 1986 ins Leben - nach mehreren privaten Motorradreisen und Reiseleitungen für einen Autoreise-Veranstalter in der algerischen Sahara.
Dabei wuchs die Idee, auch Motorradfahrer die Sahara dort kennenlernen zu lassen, wo sie am schönsten ist - abseits der Hauptpisten und auf Querfeldeinstrecken, aber mit dem Fahrspaß, den man nur ohne oder mit wenig Gepäck hat, vor allem auch ohne die - auf seinen privaten Sahara-Fahrten erlebten - Risiken einer Sahara-Reise ohne Begleitauto.
Im Frühjahr 1987 führte Thomas Troßmann die erste Motorradgruppenreise in die algerische Sahara durch. Es folgte eine Leserreise für die Motorradzeitschrift, bei der er damals arbeitete.
Seit damals sind von ihm allein in der algerischen Sahara über vierzig Reisen durchgeführt worden und er hat dort mittlerweile fast drei Jahre verbracht.
Inzwischen gibt es bei WÜSTENFAHRER auch andere Sahara-Destinationen:
Tunesien - seit 2001 und aktuell in Form einer aussergewöhnlichen, um nicht zu sagen extremen Reise ins Innere des Großen Östlichen Erg - zu den höchsten Dünen der tunesischen Seite des Sandozeans, Sif Essaouane.
Westafrika - seit 2020 nach Mauretanien und Senegal, bis 2019 auch nach Mali.
In den Neunzehnhundertneunzigerjahren fuhr Thomas Troßmann mit seinen Gästen sogar nach Timbuktu und durch die "Wüste aller Wüsten", die legendäre Ténéré.
Als Libyen noch bereisbar war, veranstaltete er auch ettliche Reisen dorthin - einmal sogar kombiniert mit dem Tschad.
Seit 1994 führt er in den West- und Seealpen jährlich ein bis zwei einwöchige Enduro-Wanderungen durch.
Seit 2004 hat es ihm Island genauso angetan wie Afrika - weshalb WÜSTENFAHRER inzwischen über ein Dutzend Reisen auf der "Insel aus Feuer und Eis" durchgeführt hat.
Auch Reisen in die Mongolei und nach Ostafrika gab es einige - in Zusammenarbeit mit dortigen Motorradreiseveranstaltern.
Insgesamt sind durch WÜSTENFAHRER von 1988 bis 2026 über 120 Reisen und Touren durchgeführt worden. Die meisten davon hat Thomas Troßmann selbst geleitet.
THOMAS TROSSMANNS BERUFLICHER WERDEGANG
Nach Abschluß der Studiengänge Geografie und Zeitungswissenschaften arbeitete er vier Jahre als Redakteur in der Lexikon-Redaktion des Droemer-Knaur-Verlages.
Nebenbei schrieb er in dieser Zeit auf eine Anfrage des Verlags Reiseknowhow hin sein erstes Buch, das Handbuch für "Motorradreisen zwischen Urlaub und Expedition".
Nach dessen Veröffentlichung folgten Angebote mehrerer Motorradzeitschriften.
Von 1985 bis 1991 arbeitete Thomas Troßmann daher für das Magazin TOURENFAHRER, von 1991 bis 1997 für MOTORRAD.
Von Juni 1998 bis August 2002 leitet er als Chefredakteur das im bayrischen Rosenheim ansässige Magazin MOTORRADABENTEUER.
Dann wird dieses vom Verleger lukrativ nach Norddeutschland verkauft und Thomas Troßmann muss sich entscheiden mitzugehen oder eben nicht.
Er wählt letztere Option, denn weder für ihn, noch seine Familie kommt in Frage, der "schönsten Heimat der Welt" den Rücken zu kehren.
Ab 2003 arbeitet Thomas Troßmann daher außer für sein Unternehmen WÜSTENFAHRER REISEN nur noch als freier Reporter und Autor für mehrere Motorradzeitschriften, veröffentlicht dazu auch in Publikationen wie "Stern", "Playboy" und ettlichen Tageszeitungen.
Nebenbei überarbeitet und erweitert er jede der fünf Neuauflagen seines Handbuches für "Motorradreisen zwischen Urlaub und Expedition", das bislang über 20.000 mal verkauft wurde.
Eine eher "brave" Variante dieses Buches - "Tipps für Tourer" - bittet ihn der Stuttgarter Motorpresse-Verlag zu schreiben.
Interessanter und spassbringender ist der Auftrag des jungen Reisebuchverlags Frederking & Thaler, zwei Erzählbände über das Reisen in der Sahara zu schreiben. Sie haben die Titel "Wüstenfahrer - mit dem Motorrad durch das Land der Tuareg" und "Wüstenzeit - Reportagen aus 1000 Tagen Wüstenfahrt" und sind noch immer als E-Book erhältlich - auch über die WÜSTENFAHRER Homepage (sh. NEWS).
Das dritte für Frederking & Thaler verfasste Buch heißt "Der Wüste begegnen", ist ein großformatiges Hardcover und kombiniert in seinen Kapiteln außergewöhnliche Fotos mit Reportagen und wissenschaftlichen Infos zu völlig unterschiedlichen Arten, die Sahara zu bereisen.
Das Werk ist mittlerweile nur noch antiquarisch erhältlich, da es den Verlag Frederking & Thaler nicht mehr gibt.
Von 2010 bis Ende 2021 ist Thomas Troßmann Autor und Tester bei der Zeitschrift ENDURO. Nach der Einstellung dieser so viele Jahrzehnte erfolgreichen "Bibel für Enduro-Fahrer/innen", arbeitet er noch einige Male für die Zeitschrift seiner ersten Berufsjahre, den TOURENFAHRER.
Mit einer Reportage über eine private Reise - eine Kombination aus Eselwanderung und Enduro-Tour -und schließlich einer zweiteiligen und 23 Heftseiten - langen Reportage über die hinter ihm liegenden "44 Jahre Wüstenfahrt" - erschienen in den Ausgaben Juni und Juli 2022 - beendet Thomas Troßmann seine journalistische Arbeit für das allem Andchein nach aussterbende Medium der gedruckten Zeitschriften.
Seitdem widmet er sich - auch mit über 60 noch topfit und kerngesund (es muss am Endurofahren liegen) - wieder ausschließlich seinem Unternehmen WÜSTENFAHRER REISEN - mit dem Ziel es auch noch den "Fünfzigsten" feiern zu lassen.
THOMAS TROSSMANNS ENDUROSPORTEINSÄTZE
Zahlreiche Teilnahmen an kleineren Rennen und Amateur-Rallyes, sowie vier an zum Worldcup zählenden Wüsten-Rallyes machen Thomas Troßmann seit Anfang der Neunziger mit den motorsportlichen Aspekten des Enduro-Fahrens vertraut:
Dreimal fährt er die, nach dem Haupt-Sponsor OPTIC 2000 benannte Tunesien-Rallye als Privatfahrer mit, witd beim ersten Mal Dritter in seiner Klasse.
Das vierte und letzte Mal darf er diese Rallye sogar als Werksfahrer für einen Bekannten BMW-Tuner fahren, arbeitet sich damals in den Dünen-Etappen im tiefen Süden Tunesiens bis auf den zweiten Platz in der Zweizylinderklasse vor.
Leider beendet am vorletzten der sieben Renntage ein Getriebeschaden nach einem eigentlich überflüssigen "Show-Spung" an einem der vom Veranstalter für Journalisten eingerichteten und zur Motivation der Piloten mit dem Schild "Fotopoint"- markierten Stellen die Chancen auf einen Treppchen-Platz, denn der Kardan der BMW macht nach dem recht hohen Satz die "Grätsche".
Bei der ersten nicht nur für Autos, sondern auch Motorräder zugelassenen Ausgabe der United-Arab-Desert-Challenge - kurz Dubai-Rallye genannt - darf Thomas Troßmann im Husqvarna-Deutschland-Team mitfahren.
Nach der dritten, 700 km (!) Dünenkilometer langen und bis tief ins saudi-arabische Dünenmeer der Rub-al-Kali-Wüste führenden Etappe ist er so am Ende seiner Kräfte, dass er am nächsten Morgen zum letzten Rallye-Tag nicht mehr antritt.
Er war nicht der Einzige unter den wenigen die diese Monster-Etappe fertig gefahren waren: Bei der abendlichen Siegerehrung teilen die veranstaltendem Scheichs mit, dass es ihnen leid tut, dass so viele Motorradfahrer aufgegeben haben. Künftig würden die Dünen-Etappen für sie kürzer ausfallen.
HEUTE MIT WÜSTENFAHRER VERREISEN
Wohin auch immer man mit WÜSTENFAHRER fährt, erlebt man auf traumhaften Routen Fahrspaß, entspannten Reisestil, perfekte Organisation und völlige Sicherheit - basierend auf enormer Erfahrung, Landeskenntnis, hervorragenden Beziehungen und dem Spaß, den der "Chef" noch immer daran hat, seinen Gästen Land, Leute und bei Bedarf auch die richtige Fahr-Technik nahe zu bringen.
Und noch immer - inzwischen in einem Alter, das er "das neue 50" nennt - leitet er die von ihm organisierten Reisen am Liebsten von einer seiner Enduros aus.
THOMAS TROSSMAN
ALS "PRIVATER" MOTORRADREISENDER
Genau so gerne fährt er mit seiner Reise-Enduro - aktuell eine KTM 890 R - privat in den Urlaub. Seine langjährige Lebensgefährtin Petra - 2014 noch Kundin - ist auf dem selben Motorrad unterwegs und begleitet ihn regelmäßig - zuletzt im Herbst 2025 in Griechenland, samt dortigen "ACT".
Als nächster Motorradurlaub ist daher ein "Dreifach-ACT" - Frankreich, Pyrenäen und Portugal - geplant, danach zur Abkürzung einer 2.500 km langen Strassenrückfahrt ein Abstecher nach Marokko - erst mit der Fähre von Algeciras nach Tanger dann mit einem GNV-Schiff nach Genua.