Auch 2018 meinte es der Wettergott wieder gut mit uns - wie eigentlich auf allen seit 2004 stattgefundenen WÜSTENFAHRER-Island-Reisen: 13 Tage Sonne pur und nur zwei mit Regen, am ersten davon eine Stunde lang, am zweiten einen halben Tag.
Während unserer fünf Tage auf den Westfjorden, ein besonders großartiger Reiseteil, sorgte die isländische Sonne für das passende Traumwetter, um in Latrarberg, westlichster Punkt der Insel, die putzigen Papageientaucher - aus nächster Nähe zu beobachten.
Auch beim Whalewatching sonnten sich ganze Buckelwal-Gruppen, schwammen zum Anfassen nah um unser Schiff und machten ein "Männchen" nach dem Anderen.
Auch ein Premiere gab es, die Fahrt hinauf zum nördlichsten der Westfjorde und einem dort am Ende aller fahrbaren Wege liegenden kleinen Thermalbad.
Badefreunde kamen auf unserer Reise ohnehin vielerorts auf ihre Kosten, denn unsere Route orientiert sich außer an landschaftlichen Highlights auch an der Lage der schönsten "Hotpots" Islands.
Zwei der heißen Quellen lagen übrigens so dicht am Meer, dass wir dieses sogar als Abkühlungstauchbecken benutzten. Am Badestrand von Reykjavik brauchte das Schwimmen im Atlantik hingegen keine Überwindung, denn eine dort ins Meer fließende Thermalquelle wärmte das normalerweise rund 10 Grad kalte Wasser auf über 25 Grad auf.
Das temporäre Thermalbad vom Holurhaun - an der Nordseite des Gletschers Vatnajökull - gibt es nicht mehr, denn der 2015 ausgebrochene Bardabunga hat seine Aktivität aktuell weitgehend eingestellt.
Seit 2015 sind auf Island die Kosten für Unterkunft und Restaurant-Essen stetig gestiegen und haben 2018 nun wieder das hohe Niveau vor dem isländischen Wirtschafts-Crash erreicht.
WÜSTENFAHRER-Teilnehmern können die von Jahr zu Jahr exorbitanteren Preise für Guesthouses, Hotels, Hütten und Campgrounds zum allerdings egal sein, denn die Kosten dafür sind ja im Reisepreis inkludiert.
Und hin und wieder ein Abendessen in einem Restaurant sollte man sich schon gönnen, denn die isländische Küche ist vom Feinsten.