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R E I S E B E R I C H T: So war unsere Tunesien-Reise "Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane"

Reiseberichte

R E I S E B E R I C H T: So war unsere Tunesien-Reise "Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane"

Zu den höchsten Dünen des tunesischen Teils des Grand Erg Orientale - Sif Essaouane

Seit 2014 hatten wir dreimal versucht, von dem seit Einführung der Führerpflicht von 4x4-Reisegruppen geradezu überrannten "Verlorenen See" - wie der aus einer Thermal-Quelle entstandene See der Oase Houidhet Riched genannt wird - in den untouristischen Teil des Großen Östlichen Erg weiterzufahren -  zum legendären Sif Essaouane.

Dort sind höchsten Dünen des tunesischen Grand Erg Oriental und die 60 km lange Strecke vom "See" dorthin lässt die Fahrt zum "See" einfach erscheinen - was sie zumindest in ihrem letzten Viertel sicher nicht ist.

Leider mußten wir jedesmal nach mehr oder weniger vielen Kilometern umdrehen, denn es war entweder zu heiß und zu windig, der eine oder andere Mitfahrer überfordert oder die Zeit zu knapp.

Dieses Mal hatte ich einen optimale, weil tagsüber mit höchstens 25 ° C nicht zu heiße und nachts mit um die 10° C erträgliche, vor allem auch windstille Reisezeit gewählt, den Februar.
Außerdem hatte ich vier Fahrtage mehr als bei unserer Dünenreise "Sandmeerkreuzfahrt zum verlorenen See" angesetzt - und last-but-not-least fünf Reiseteilnehmer dabei, die schon mit mir zum Houidet Riched gefahren und daher in den nicht leicht zu fahrenden tunesischen Dünen erfahren und geübt waren.

Als Führer und Fahrer unseres Begleitautos engagierte ich den wohl besten tunesischen Dünenfahrer Unter den tunesischen 4x4-Guides wird er "roi des guides" - König der Dünen - genannt. Schon fünf Reisen zum "See" und in den tiefen Süden der tunesischen Sahara habe ich mit ihm unternommen, kann das bestätigen.Sein Sohn pilotiert den zweiten unsere beiden Begleit-Pickups, hat es fast so gut wie sein Vater drauf, über für Autos unfahrbar erscheinende Dünengebirge in souveräner und entspannter Art und Weise zu fahren.

Und da es auch von unserer Seite diesmal weder an Mensch oder Maschine "hapert", kommen wir gut voran, erreichten nach unserem Start in der Oase Douz den "See" mühelos in eineinhalb Tagen.

Für die Fahrt von ihm nach Sif Essaouane benötigten wir ebenfalls einen Tag weniger als geplant - wegen der mit jedem Kilometer höheren Dünen nicht ganz so mühelos, denn nur ständige maximale Konzentration und aktive Fahr-Technik können auf der extremen Route bei den Bikern schweißtreibende Berge- und Aufhebe-Aktion verhindern - was anfangs nicht bei Allen klappt.

So waren es am späten Nachmittag erstmal nur zwei, die nach ausgiebiger Siesta in unserem Biwak am Fuße des "Sif" den finalen Anstieg auf den "Sand-Everest" in Angriff nahmen - Tinu mit seiner Zweitakt-Rakete EXC 300 und Simon mit seinem Dünenhammer EXC 500. Nur meine über den beiden fliegende Drohne konnte wirklich sehen, welche "Dramen" sich dabei abspielten - letzendlich wurde der Gipfelgrat aber fast erreicht.

Meine EXC 350 liess es sich danach natürlich nicht nehmen, mich bis zum höchsten Punkt, dem von einem früheren Besteiger hochgeschleppten "Gipfelkreuz"-Rohr hinauf zu katapultieren.

Im bei der Reisebeschreibung der "Sandozeankreuzfahrt " zu findenden Video ist all das zu sehen.

Die Tunesien Reise
R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“
R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“
FÜF SPORT-ENDUROS: Vom „Strand“ bei Douz über eine „Insel" mit Thermal-See zu den höchsten „Wogen“ des Sandozeans. FÜR ADVENTURE-BIKES: Auf ultimativer Route durch Tunesiens Nordhälfte bis tief in die Sahara.