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R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“

  • Zweite Überschrift : FÜF SPORT-ENDUROS: Vom „Strand“ bei Douz über eine „Insel" mit Thermal-See zu den höchsten „Wogen“ des Sandozeans. FÜR ADVENTURE-BIKES: Auf ultimativer Route durch Tunesiens Nordhälfte bis tief in die Sahara.
  • Reisetermine:
    • Termin von: 07.02.2027, Termin bis: 19.02.2027, Reise Zusatztext: Reise 1: Für Sport-Enduros „Durchs Sandmeer nach Sif Essauane", Reisetage: 13, Reisepreis: 4.960 €
    • Termin von: 03.10.2026, Termin bis: 17.10.2026, Reise Zusatztext: Reise 2: Für Adventure-Bikes „Von Tunis nach El Borma“, Reisetage: 15, Reisepreis: 4.210 €
  • Ausführlicher Text:

    REISE 1: DURCHS DÜNENMEER NACH SIF ESSAOUANE

    Diese 9 Fahrtage lange Reise ist das Non-plus-ultra für Alle, die eine fahrerisch fordernde Enduro-Reise ohne  "Rallye"- oder Organisations-Stress erleben wollen.
    Unsere 25-jährige Erfahrung bei der Durchführung von Motorradreisen durch die tunesischen und algerischen Dünenmeere ermöglicht das – und WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann sorgt auch als Motorrad-Tourguide dafür.

     

    REISE 2: VON TUNIS NACH EL BORMA

    Zwischen 1998 und 2010 gab es im WÜSTENFAHRER-Programm eine für Reise-Enduros und Wüsten-Debutanten gedachte Tour namens "Sahara für Wüstenschiffe - Dünen, Salzseen, Berge, Schluchten". Sie fand auf Straßen, kurzen und einfachen Pisten statt - eben das, was mit den  damals vorhandenen Reise-Enduros machbar war - von wenigen Ausnahmen aus dem Hause BMW und KTM abgesehen.

    Inzwischen sind offroad-taugliche Reise-Enduros nicht mehr die Ausnahme, sondern beinahe schon die Regel. Die Bezeichnung "Wüstenschiff" tut ihnen unrecht, denn sie sind auf sandigem Untergrund keine schwankenden "Dampfer" mehr, lassen sich auf Wüstenpisen mit Fahrspass und ohne besonderes Risiko bewegen. Deswegen heißen Reise-Enduros heute Adventure-Bikes.

    Für solche Motorräder und offroad einigermaßen geübte Fahrer/innen haben wir unseren „Klassiker“ neu aufgelegt. Er führt nun aus der Nordhälfte Tunesiens bis tief in seine Sahara - 11 Fahrtage lang und über 2.000 km weit, mehr als ein Drittel davon auf ungeteerten Verkehrswegen.

  • Reise Beschreibung:
    • Überschrift: Allgemeine Infos Sport-Enduro-Reise:, Inhalt:

      Die Dünen des tunesischen Teils des Sandmeeres Großer Östlicher Erg sind nicht nur wegen des immensen Fahrspasses, den man dort mit einer leichten Enduro hat, mindestens ein Reise wert, sondern auch wegen ihrer faszinierenden landschaftlichen Asthetik. Hier zeigt sich die Sahara von ihrer schönsten Seite.

      Auch das Campen ist nirgendwo schöner als in der makellos sauberen Natur unberührter Dünen-Regionen: Acht mal biwakieren wir auf dieser Reise, nach der ersten Hälfte am 37 Grad warmen Badeteich Houidhet Riched – von WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann nach seiner ersten Fahrt dorthin im Jahr 2001 in einer Reportage im TOURENFAHRER  „der Verlorene See“ genannt.

    • Überschrift: Detail-Infos Sport-Enduro-Reise:, Inhalt:

      Termin:
      07. - 19.02.2027

      Buchungsschluss:
      09.01.2027

      An- und Rückreise:
      Flug nach/von Tunis

      Strecke:
      Rund 400 km (davon 3 rund 360 km offroad, davon rund 200 km Dünen)

      Teilnehmerzahl:
      Mindestens 4, höchstens 7 (aktuell freie Plätze: 2)

      Teilnahmevoraussetzungen Fahrer/in:
      Solide Fahrtechnik im Sand

      Teilnahmevoraussetzung Motorrad:
      Am besten sind leichte Sport-Enduros mit Zwei- und Viertakt-Motoren geeignet. Hubraum, Leistung und Reichweite sind bei dieser Reise nebensächlich. Routinierte Dünenfahrer/innen kommen auch mit schwereren Enduros klar (bitte vor Anmeldung aber Rücksprache mit Thomas Troßmann nehmen)

      Reisepreis:
      4.960 €

      Im Reisepreis inkludiert:
      - An- und Rück-Transport der Motorräder zwischen WÜSTENFAHRER-Sitz und Douz
      - Personen-Transport im Auto zwischen Tunis und Douz
      - 2 Hotel-Übernachtungen in Douz (Doppelzimmer, Halb-Pension)
      - Vollpension währen der 9 Fahrtage
      - „Ankunftsbier"
      - Zum Abendessen Wein
      - Trinkwasser aus original verschlossenen Flaschen
      - Benzin
      - 2 Begleitautos
      - Transport von Gepäck, Benzin, Wasser, Verpflegung und evtl. defekten Motorrädern
      - Tunesischer Guide, Fahrer und Koch
      - Behördliche Genehmigung

      Im Reisepreis nicht inkludiert:
      - Flügenach/von Tunis
      - Taxi-Fahrten
      - Hotel-Übernachtung/en in Tunis
      - Abendessen und Getränke in Tunis
      - Getränke in Douz
      - Verpflegung auf den Auto-Transfers zwischen Tunis und Douz
      - Upgrade auf Einzelzimmer im Hotel in Douz

    • Überschrift: Ablauf Sport-Enduro-Reise:, Inhalt:

      WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann leitet die Reise vom Motorrad, kann so eine gut fahrbare Linie vorlegen –  hilfreich für Alle, die noch nicht selbst den Blick dafür haben, wie weit der Kamm einer Düne entfernt oder wo der Sand höchstwahrscheinlich weich ist.

      Die Reise wird von zwei Geländewagen – 4x4-Pickups - begleitet. Die Chauffeure der tunesischen Partner-Agentur mit der WÜSTENFAHRER seit über 20 Jahren zusammenarbeitet, kennen zwischen Douz und der algerischen Grenze jede Dünenkette, haben einen sicheren Blick für machbare Passagen und kennen alle Tricks des Dünenfahrens.
      Unsere tunesischen Begleiter fahren aber nicht nur genial, sie bekochen uns auch hervorragend: Mittags gibt es z. B. gegrillte Hühnerkeulen und Lamm-Kotlets, dazu Gemüse, Salat und Obst, abends tunesische Spezialitäten wie Couscous, Brik und Aysha - und zu Frühstück und Abendessen frisch gebackenes "Feuerbrot". Müsli, Milch, Marmelade, Honig und Nutella bringt natürlich WÜSTENFAHRER mit.
      Nach der Tages-Etappe gibt es vor oder nach dem Zelt-Aufbau ein „Ankunftsbier“, zum Abendessen dann außer Wasser guten Rotwein.

      Trinkwasser für unsere Trinkrucksäcke stellen wir in Flaschen zur Verfügung. Drei je 2 Liter fassende lpro Person und Tag genügen zur Zeit unserer Reise, während der die Temperaturen zwischen Miniumum 10 Grad C  und Maximum 25 bis 30 Grad liegen.
      Brauch- und Waschwasser haben wir in Kanistern auf den Autos.

      Wir essen an Biertisch-Garnituren, setzen uns danach zu unseren „Indianern“ ans Lagerfeuer. Das haben wir jeden Morgen und Abend, meist sogar bei den Mittagspausen.

      Unser Reise-Rhythmus ist stressfrei, denn wir sind nicht auf einer Rallye, sondern auf einer Reise, wenn auch zweifellos eine „Motorradreise zwischen Urlaub und Expedition“ (Titel von Thomas Troßmanns erstem Buch).
      Wir stehen jedenfalls nicht vor Sonnenaufgang auf und starten in der Regel gegen 10.00 Uhr morgens oder wenn halt die/der Letzte - eine/r muss es sein - fertig ist.
      Wir machen etwa eine Stunde Mittagspause und suchen uns etwa zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen Lagerplatz.

      Während der Tages-Etappe sammelt Tourguide Thomas die Gruppe übrigens häufig, besonders nach schwierigen Passagen und immer an erhöhten Punkten, wo wir uns gegenseitig sehen könnrn und beobachten, wie die Autos sich schlagen.

    • Überschrift: Zeitplan Sport-Enduro-Reise:, Inhalt:

      Sa 06.02.2027:
      15.30 Uhr Abfahrt des Fährschiffes, auf dem Thomas Troßmann mit dem WÜSTENFAHRER-Truck und den verladenen Motorrädern von Genua nach Tunis fährt.

      So 07.02.2027:
      Ankunft von Schiff und Flügen. Treffpunkt der Gruppe und Übernachtung in einem Hotel in Tunis/Sidibousaid.

      Mo 08.02.2027:
      Mit dem siebensitzigen WÜSTENFAHRER-Truck zur Oase Douz, 520 km, davon 380 Autobahn, rund 7 Stunden Fahrzeit). Hotelübernachtung 

      Di 09.02.2027:
      Auf einer zum Grossteil von kleinen Dünen bedeckten, rund 20 km langen und größtenteils nur feldwegbreiten nach Süden. Auf dieser Strecke kann man sich wunderbar "warmfahren", sprich an den instabilen Untergrund gewöhnen, der auf unserer Reise überwiegend unter den Rädern ist.
      Nach weiteren 20 km Piste erreichen wir das erste „richtige“ Dünengebiet.Ab einem Wüsten-Café heißt es, über fünf Dünenketten zu fahren - insgesamt rund 7 km weit, auf oder neben mehr oder weniger sichtbaren Autospuren. Die zu überquerenden Sandberge sind nur einige Meter hoch und und mit auf rund 1 Bar abgesenktem Reifenluftdruck einfach fahrbar. Der erste Fahrtag endet daher mit einem tollen Erfolgserlebnis und unserem ersten von acht Camps dieser Reise in einem traumhaft schönen Dünental.

      Mi 10.02.2027:
      Fahrtag 2 beginnt mit 15 km auf einer mal sandigen, mal festen Piste durch malerische Berg- und Dünenlandschaft.
      Ab dem Karawanen-Brunnen und Café Elmida beginnt der fahrerisch anspruchsvolle Teil der heutigen Strecke.  Zahllose, rund 10 bis 20 m hohe Dünenketten sind auf den folgenden knapp 40 km zu überqueren.
      Unser zweites Wüsten-Biwak nehmen wir in einem Dünental unweit eines kleinen Felsberges namens Dekanis Serir.

      Do 11.02.2027 - Sa 13.02.2027:
      Nur knapp 20 km sind es bis zum ersten großen Ziel unserer Reise, dem "Verlorenen See" Houidhet Riched.
      Die führen aber zu mehr als der Hälfte  über nochmal deutlich höhere Dünenketten als bisher.
      Auf den über zwanzig WÜSTENFAHRER-Reisen zum "Verlorenen See" haben wir für diese Strecke unterschiedliche Fahrzeiten benötigt -  abhängig von aktueller Sandfestigkeit. Die liegt aber zur Zeit unserer Reise normalerweise im "grünen", also gut fahrbaren Bereich., sodass wir am frühen Nachmittag am Seee angekommen sein sollten.
      Nach einem Bad in dem 37 Grad warmen Natur-Whirlpool, der über der 1978 angebohrten artesischen Quelle aus dem Sand sprudelt, essen wir zu Mittag.
      Danach verlassen wir den "touristischen" Teil des Grand Erg Orientale, denn der Houidhet Riched ist Ausgangspunkt einer dreitägigen Fahrt über ab hier noch höhere Dünen. Es ist die legendäre Route nach Sif Essaouane, der Region mit den höchsten Sandbergen des tunesischen Erg Orientale.
      Nur Wenige kommen dorthin, denn die Strecke ist weit anspruchsvoller als die zum See - vor Allem für Autos, aber natürlich nicht für die uns begleitenden, von absoluten Dünen-Spezialisten gefahrenen.
      Mit einer Enduro und bei richtiger Fahr-Technik ist das „Dünen-Surfen“ von grandiosem Fahrspaß geprägt.
      Um den ohne Zeitdruck zu genießen, haben wir drei Tage für die Fahrt vom "See" zum "Sif" angesetzt. Sollten wir es in zwei Tagen schaffen - durchaus möglich bei dem zur Zeit unserer Reise temperaturbedingt normalerweise nicht zu weichem Sand - verbringen wir einen ganzen Tag an diesem faszinierenden Ort.
      Manche von uns werden versuchen, von unserem Lagerplatz an Fuß des alle Dünenketten der Umgebung überragenden Sandgebirges Sif Essaouane den Gipfelgrat mit der Enduro zu erreichen. Möglich ist das bei cleverer Wegwahl und traktions-optimierter Fahrweise (siehe unten angehängtes Video).
      Zu Fuß hinauf zu wandern - etwa eine Stunde dauert das - , ist ebenfalls sehr reizvoll.
      Oben ist die unfassbare Aussicht für alle gleich und der Runterweg nimmt sich für Enduristen wie Wanderer zeitlich nicht viel. Denn wo Erstere in weichen Fliessandgefällen einen Handstandüberschlag vermeiden müssen, schweben Letztere wie auf Wolken hinunter.

      So 14.02.2027 - Di 16.02.2027:
      Von Sif Essaouane geht es an den Fahrtagen 6, 7 und 8 in Richtung Nordosten bis zu Berg Tinesuan. Die Route ist genauso spektakulär wie die  vom "See" zum "Sif", aber einfacher zu fahren, weil man meistens die steilen Dünenseiten „nur“ hinunter statt hinauf fahren muss.
      Unweit des kleinen Tagelberges Tinesuan erreichen wir den gewaltigen Doppeltafelberg Tembain. Er ist über einen schmalen Pfad erklimmbar, mit guter Trial-Fahrtechnik auch mit einer Enduro.

      Mi 17.02.2027:
      An Fahrtag 9 fahren wir die letzten 90 km unserer Reise - erst ein paar Kilometer Schotterpiste, dann über vier niedrige Dünenketten und das Jebil-Bergland.
      Auf breiter Hauptpiste gelangen wir schließlich zum berühmten Café "Port du Sahara", durch eine 25 km lange Straße verbunden mit der Oase Douz.

      Do 18.02.2027:
      Nach einer weiteren Hotel-Übernachtung dort geht es am Donnerstag per Auto wieder zurück nach Tunis, wo um 16.30 Uhr für Thomas Troßmann, das während der Dünen-Tour am Hotel in Douz geparkte WÜSTENFAHRER-Auto und unsere Enduros die Einschiffung beginnt.
      Wer noch am selben Tag von Tunis heimfliegt, nimmt sich vom Fährhafen ein Taxi - ebenso, wenn er erst am Freitag  fliegt und nochmal in Tunis übernachtet - am Besten in unserem Anreise-Hotel.

    • Überschrift: Allgemeine Infos Adventure-Bike-Reise:, Inhalt:

      Unsere neueste Tunesien-Reise basiert auf Thomas Troßmanns Landeskenntnis aus rund 40 Reisen in diesem Land. Sie führt über eine wahre Traum-Route von Tunis bis in den tiefen Süden - nach El Borma, dem legendären petrochemischen Zentrum im Dünenmeer des Großen Östlich Erg.

      Da die Reise für Adventure-Bikes, also geländetaugliche Reise-Enduros gedacht ist, findet sie als klassische Motorradreise statt - sprich: Wir haben unser Gepäck bis auf die vier Reisetage in der Sahara am Bike, genießen nicht nur das Feeling einer "richtigen" Motorradreise, sondern auch die zeitlichen Vorteile und die Unkompliziertheit einer Reise ohne Begleitauto - das z. B. bei der Verschiffung und erst recht bei den Ein- und Ausreise-Formalitäten in der Warteschlange steht - nicht selten stundenlang -, während Motorradreisende mit Gepäck üblicherweise ganz nach vorne geschickt und zügig abgefertigt werden.
      Auch auf engen und holprigen Bergpisten sind Autos um Welten langsamer als  Enduros - zumindest, wenn sie nicht überladen oder schwerpunktungünstig beladen sind. Damit das in unserer Gruppe bei keinem Motorrad der Fall ist, gibt es 6 Wochen vor Reisebeginn eine WÜSTENFAHRER-Packliste und Infos zum richtigen Beladen und Verstauen des Gepäcks.

      Dort, wo es Sinn macht und das Fahren erleichtert, haben wir natürlich ein Begleitauto dabei - auf den vier überwiegend offroad stattfindenden Fahrtagen in der Sahara (sh. unten "Ablauf Adventure-Bike-Reise").

      Geführt wird die Reise von WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann - auf seiner KTM 890 Adventure R.

    • Überschrift: Detail-Infos Adventure-Bike-Reise:, Inhalt:

      Termin:
      3. - 17.10.2026

      Buchungsschluss:
      02.09.2026

      An- und Rückreise:
      Schiff Genua>Tunis>Genua

      Strecke:
      Rund 2.000 km (davon rund 520 km Piste)

      Teilnehmerzahl:
      Mindestens 5, höchstens 8 (aktuell freie Plätze: 5)

      Teilnahmevoraussetzungen Fahrer/in:
      Routine auf Schotter-Pisten, Erfahrung auf Sand, zumindest auf losem Untergrund

      Teilnahmevoraussetzung Motorrad:
      Reise-Enduro mit 21-Zoll-Vorderrad und für Schotter, Sand und Asfalt tauglicher Bereifung

      Reisepreis:
      4.210 €

      Im Reisepreis inkludiert:
      - Schiffs-Passage, Unterbringung in 2-Bett-Innen-Kabine (auf Wunsch Upgrade auf Aussen-Kabine)
      - Benzin
      - 7 Hotel-Übernachtungen (mit Frühstück, im Doppelzimmer)
      - 3 Camping-Übernachtungen in der Sahara mit:
        Vollpension, „Ankunftsbier", Wein zum Abendessen, Trinkwasser aus Flaschen
      - Begleitauto auf den 4 "wüsten" Tagen (Douz >Douz) für den Transport von Gepäck, Benzin, Wasser, Verpflegung
      - Tunesischer Guide, Fahrer und Koch
      - Behördliche Genehmigung für die Strecke Kamour >El Borma >Remada
      - WÜSTENFAHRER-Info-Paket:
        Erläuterungen und Empfehlungen zu Vorbereitung, Ausrüstung, Bereifung, Gepäck
      - GPS-Tracks der Reise-Route
      - Reiseleitung und Tourguiding vom Motorrad aus durch WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann

      Im Reisepreis nicht inkludiert:
      - Verpflegung und Getränke auf dem Schiff, bei Hotel-Übernachtungen und in Restaurants auf den Tages-Etappen
      - Übernachtung und Parkkosten (nur bei Abstellen von Autos und Anhängern für die Dauer der Reise) im Hotel in Italien vor/nach der Schiffs-Passage.

    • Überschrift: Ablauf Adventure-Bike-Reise:, Inhalt:

      Von Genua, genau gesagt unserem Treffpunkt-Hotel 90 km nördlich davon - wo wir auch evtl. für die Anreise benutzte Autos und Anhänger für die Reisedauer sicher und günstig parken können - geht es am Samstag Nachmittag mit den komfortablen Fährschiffen der italienischen Linie Grande Navi Veloci in rund 22 Stunden nach Tunis. Dort übernachten wir im Nobel-Vorort Sidi Bou Said in einem sehr guten Hotel.

      Die folgenden vier Tage fahren wir durch den Norden und Westen Tunesiens - anfangs auf größtenteils geteerten Strecken dann auch auf Pisten - immer unter Führung von WÜSTENFAHRER-Chef Thomas Troßmann auf seiner KTM 890 Adventure R.

      Highlights dieser rund 1.000 km sind Tabarca, Tamerza, der berühmt-berüchtigte und landschaftlich umwerfende Rommel-Pass, die Starwars-Kulissen von Nefta, die Chott el Djerid-Westumfahrung und die Oasen El Faouar und Sabria.

      In Douz treffen wir unsere beiden tunesischen Begleiter – langjährige WÜSTENFAHRER-Mitarbeiter – mit ihrem Pickup.
      Der transportiert ab hier alles Nötige für uns: Gepäck, Camping-Ausrüstung, Wasser, Benzin und Verpflegung, denn auf den folgenden vier „wüsten“ Tage gibt es nämlich nicht mehr wie bisher Restaurant-Essen und Viersterne-Hotel, sondern drei Übernachtungen im 1000-Sterne-Hotel der Sahara und eine in einer zum „Dar“ (= traditionelle Herberge) umgebauten Festung im landschaftlich spektakulären Dahar-Bergland.
      Wie auf unserer Sport-Enduro-Tunesien-Reise „Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane“ werden wir von unseren tunesischen Begleitern lecker bekocht.
      Bier und Wein nehmen wir in ausreichender Menge in Douz mit.

      Dort übernachten wir am fünften und letzten Tag des Offroad-Teils der Reise wieder im gleichen schönen Hotel, ehe es an die dreitägige Rückreise nach Tunis geht.
      Auch die erfolgt auf interessanten, landschaftlich reizvollen Strecken – z. B. über dem Salzsee Chott el Fejaj und den Bergpass Col du Hadegge.

      Der letzte Fahrtag der Reise führt von der heiligen Stadt Kairouan 150 km weit zum Hafen von Tunis, wo unser Schiff am frühen Abend des Donnerstag 16.10.2026 ablegt und rund 22 Stunden später am Freitag 17.10.2026 in Genua wieder anlegt.

    • Überschrift: Zeitplan Adventure-Bike-Reise:, Inhalt:

      Fr 02.10.2026:
      Treffpunkt in >Gropello Cairoli. Übernachtung: HOTEL.

      Sa 03.10.2026:
      8.00 Frühstück. Danach Beladen der Motorräder. 11.00 Uhr Abfahrt. 90 km Autobahn. Planmäßige Abfahrt des Schiffes von Genua um 15.30 Uhr. Übernachtung: SCHIFF.

      So 04.10.2026:
      Planmäßige Ankunft des Schiffes im Hafen von Tunis 16.00 Uhr. Fahrt >Sidi Bou Said, 15 km Strasse. Übernachtung: HOTEL.

      Mo 05.10.2026:
      Sidi  Bou Said >Gammath >Bisertes >Tabarca. 200 km Strasse. Übernachtung: HOTEL.

      Di 06.10.2026:
      Tabarca >Tamerza. 410 km Strasse. Übernachtung: HOTEL.

      Mi 07.10.2026:
      Tamerza >"Rommel-Pass > El Hamma >Tozeur >Nefta. 170 km Piste und Strasse. Übernachtung: HOTEL.

      Do 08.10.2026:
      Nefta >Westumfahrung Chott el Djerid >El Faouar >Sabria >Douz. 210 km Strasse und Piste. Übernachtung: HOTEL.

      Fr 09.10.2026:
      Douz >Bir Hadj Brahim >Bir Soltane >Ksar Ghilane >Ain Smela. 150 km Piste. Übernachtung: CAMPING.

      Sa 10.0.2026:
      Ain Smela >Kamour >El Borma. 190 km Piste. Übernachtung: CAMPING.

      So 11.10.2026:
      El Borma >10 km WSW Remada. 140 km Piste. Übernachtung: CAMPING.

      Mo 12.10.2026:
      10 km WSW Remada >Tataouine > Douiret. 80 km Strasse und Piste. Übernachtung: HOTEL ("Dar" = traditionelle Herberge)

      Di 13.10.2026:
      Douiret >Chenini >Douz. 200 km Piste und Strasse. Übernachtung: HOTEL.

      Mi 14.10.2026:
      Douz >Chott el Fejaj > Col du Haddeche > Kairouan. 310 km Strasse mit wenigen Kilometern Piste. Übernachtung: HOTEL.

      Do 15.10.2026:
      Kairouan >Hafen von Tunis. 150 km Strasse. Planmäßige Abfahrt des Schiffes 20.00 Uhr. Übernachtung: SCHIFF.

      Fr 16.10.2026:
      Planmäßige Ankunft des Schiffes im Hafen von Genua 19.00 Uhr. Fahrt >Gropello Cairoli, 90 km Autobahn. Übernachtung: HOTEL.

  • Videos:
    • Video Titel: 2020-02<br>Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane, Video Bild: 2020 Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane, Video Link: Website öffnen
    • Video Titel: 2013-12<br>Sandmeerkreuzfahrt, Video Bild: 2013 Sandmeerkreuzfahrt zum Verlorenen See, Video Link: Website öffnen
    • Video Titel: 2010-10 <br>Salzseen, Dünen, Berge, Schluchten“, Video Bild: 2010 Dünen, Salzsee, Berge, Schluchten, Video Link: Website öffnen
  • Reise Land: Tunesien
  • Buchungsschluß: 3 Wochen vor Reisebeginn
  • pfad: wuestenfahrer/reisen/tunesien
  • Visforms Formular Pfad: {rsform 7}

R E I S E B E R I C H T: So war unsere Reise in Tunesien "Sandmeerkreuzfahrt XL" 2021

  • Zweite Überschrift : Unsere Sandmeerkreuzfahrt in doppelter Länge
  • Ausführlicher Text:

    Selten gab es einen besseren Zeitraum, dem Internet, Telefonnetz und täglichem Nachrichten-Bombardement den Rücken zu kehren als zum Zeitpunkt dieser Tunesien-Reise.

    Das Thema Corona wird auf der, gegenüber der normalen Ausgabe der WÜSTENFAHRER-Reise "Sandmeerkreuzfahrt" doppelt so langen schon zu Beginn unserer Enduro-Reise in der Oasenstadt Douz zur Nebensache.

    Im Inneren des südtunesischen Sandmeeres ist es vergessen - was auch daran liegt, dass wir es mit Sand zu tun haben, wie er weicher und tiefer nicht sein kann, denn es hat seit Monaten nicht mehr geregnet. Doch Fahrkönnen und Fahrlaune unserer achtköpfigen Gruppe lassen sich davon nicht beeindrucken - ebensowenig wie unsere tunesischen Begleiter, die die beiden Begleitautos über alle Dünen-Passagen manövrieren als seien die geteert. Deshalb erreichen wir den "Verlorenen See" wie immer am dritten Fahrtag - allerdings nicht wie sonst gegen Mittag, sondern erst abends.

    Nach einem Pausen - und Badetag schlage ich daher vor - wegen der  Zeit, die uns noch zur Verfügung steht - trotz des ultraweichen Sandes wenigstens den Versuch zu unternehmen, die Riesendünen von Sif Essauane zu erreichen. Sie sind eigentlich sonst nur Ziel der WÜSTENFAHRER-Reise "Sandozeankreuzfahrt".

    Unsere tunesischen Begleiter äußern Zweifel darüber, ob das bei den aktuellen Bedingungen möglich ist, denn im Verhältnis zur Fahrt bis zum "Verlorenen See" geht es ja jetzt erst los, denn es sind ab dem Houidhet Riched weit höhere Dünenketten zu überqueren und das doppelt so weit wie bis zu ihm.

    Schon nach kurzer Fahrt enden die Spuren der französischen Geländewagengruppe, die wir tagszuvor am See getroffen haben. Sie erzählten uns, dass sie auf der Strecke Richtung "Sif" am Abend des ersten Fahrtages aufgegeben hätten und zwei ihrer sechs Autos mit Differential-Schaden und verbrannter Kupplung zum See zurückschleppen mussten. Sie sind gerademal drei Kilometer weit gekommen.

    Auch wir schaffen es nicht bis zum "Sif", aber immerhin mehr als zehn Mal mal so weit wie die Franzosen. Am Abend des dritten Tag beschließen wir, angesichts der immer schwieriger werdenden Strecke - ein Sandsturm hat die von unseren Guides sonst gefahrenen Passagen unbezwingbar gemacht - zum See zurückzufahren. Am Lagerplatz können wir bei einem letzten Hillclimbing mit unseren Enduros die am Horizont aufragenden Riesendünen von Sif Essaouane aber wenigstens schon sehen.

    Auf anderer Strecke fahren wir zum See zurück, um nicht dauernd gegen die steilen Seiten der Dünen fahren zu müssen. In kaum einem Kilometer Entfernung vom Houidet Riched haben wir aber keine Wahl, wenn wir nicht völlig aus der Richtung kommen wollen, müssen die "falsche", die steile Lee-Seite einer hohen Dünenkette überwinden.

    Die Suche nach einer machbaren Auffahrt verschlingt viel Zeit, zumal es den Autos nichts nützt, den Motorrädern hinterherzufahren, denn wo die unter einem routinierten Fahrer hochkommen, fährt kein 4x4  der Welt hinauf - auch nicht mit so genialen Fahrern wie es unsere tunesischen Guides zweifelsohne sind. Irgendwann ist es geschafft und wir werden für die Strapazen damit belohnt, dass wir den See für uns alleine haben.

    Die Franzosen, so hören wir vom Betreiber des Cafè Carlos, sind gestern zur Rückfahrt in Richtung Tembain gestartet. Immerhin geht es auf dieser Strecke die steilen Dünenseiten nur hinunter. Trotzdem dürfte das Unternehmen mit zwei Autos am Abschleppseil über Kurz oder Lang die Hilfe von  "Sahara Assistance" in Anspruch nehmen müssen. Deren Spezial-Trucks kommen zu Hilfe, wie ich schon einige Male miterlebte. Für den Huckepack-Transport eines Autos vom See nach Douz sind allerdings zwischen vier- und sechstausend Euro zu bezahlen.

    Wir haben noch einige Tage Zeit, fahren auf einer, mehrere Dünentäler westlich der "normalen" Route zwischen "Verlorenem See" und Tembain verlaufenden Strecke zu Letzterem. Wir vermuten, dass unsere tunesischen Begleiter diese Route gewählt haben, um nicht auf die Franzosen zu treffen. Deren Organisator ist nämlich bei ihnen eher unbeliebt, weil er darauf besteht, dass er als Franzose mit tunesischen Wurzeln keinen lokalen Guide engagieren mus - wie es für jeden anderen Touristen seit vielen Jahren obligatorisch ist.

    Vom Tembain fahren wir in Richtung Südosten, wieder hinein ins Dünenmeer und bis zum Bergzug Dekanis Kebir - eine eigentlich nicht leichte Strecke, nach dem hinter uns Liegenden für uns aber doch.

    Auf einer traumhaft schönen und anscheinend noch nie von jemand gefahrenen, zumindest völlig spurenlosen Querbeet-Dünenstrecke erreichen wir den Felsklotz des Gourkleb.

    Unsere "Indianer" führen uns dort noch immer nicht auf die von vielen Autospuren zu einer Art Piste gewordenen Route zum Brunnen von Elmida zurück, wollen uns wohl über das Nichterreichen von Sif Essaouane mit einer Spezial-Route nach der anderen trösten.

    Weiter geht es von Gourkleb querbeet in Richtung Osten - bis zur letzten großen Dünenkette des Grand Erg Orientale. Von ihr haben wir einen umwerfenden Ausblick auf die südtunesische Sahara östlich des Sandmeeres - eine 80 km breite Ebene vor den Bergen des Dahar-Gebirges, deren Silhouetten am Horizont aufragen.

    Wir folgen dem Rand des Grand Erg Orientale bis zum Berg Gourmida, biwakieren in seiner Nähe beim Brunnen und Wüsten-Café von Elmida.

    Dort kommt er dann nach beeindruckendem abendlichen Wetterleuchten, der lang erwartete und für die Vegetation und Fauna der Sahara so unentbehrliche Regen. Es schüttet die ganze Nacht wie aus Kübeln.

    Die bis in eine Tiefe von 30 cm nassen Dünen der letzen Sandbergkette vor dem Campment Grand Erg sind danach so fest, dass sich jeder Reifenstollen darauf abbildet. Anfangs finden wir es ganz spassig fast ohne Gas zu geben über den Sand zu cruisen. Dann wird es bald langweilig, für unsere Autos wegen ihres permanenten Abrutschens bei Schräghangfahrt sogar unangenehm.

    In Douz klingt diese außergewöhnliche Reise noch einen Tag lang aus - und wir werden wieder mit dem Thema Covid 19 konfrontiert, denn für Heimflug wie Fähr-Passage müssen wir uns bei einem lokalen Test-Zentrum einem PCR-Test unterziehen. Der fällt natürlich bei uns Allen negativ aus, denn da wo wir gerade herkommen, ist es für Corona-Viren wohl zu sandig und trocken.

  • Reise Land: Tunesien
  • Dazugehörige Reise: R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“

 

R E I S E B E R I C H T: So war unsere Reise in Tunesien „Dahar-Bergland und Verlorener See“ 2022

  • Zweite Überschrift : Durch Tunesiens Berge und Dünen
  • Ausführlicher Text:

    So war unsere Enduro-Reise "Sandmeerkreuzfahrt XL" in Tunesien im November 2021

    Unsere zwölf Fahrtage lange Reise war von fürs Enduro-Fahren perfektem Wetter - tags nicht zu heiss, nachts nicht zu kalt - ebenso geprägt wie von der traumhaften Route

    Nach einer 40 km langen Querbeet-Trainings-Tour kamen selbst unsere im Dünenfahren noch Ungeübten auf der ersten Sand-Etappe - auf einer von kleinen Dünen bedeckten Piste zwischen den Oasen Douz und Ksar Ghilane - gut zurecht.

    Danach gab es zwei Tage erstmal überwiegend Schotter - zum landschaftlich traumhaften Dahar-Bergland, wo wir in einem architektonisch außergewöhnlichen Hotel auf einem Berg übernachteten.

    Vom Dahar-Bergland fahren wir auf kleinen Pisten zurück an den östlichen Rand des Sandmeeres Großer Östlicher Erg, wo wir einmal in der Wüste campieren, tagsdarauf in einem Hotel in der Oase Ksar Ghilane übernachten.

    Danach heisst es, die erste große Dünenkette in Richtung „Verlorener See“ in Angriff zu nehmen.

    Anfangs macht sich unser bisher souverän pilotiertes „Dickschiff“ Yamaha Ténéré 700 noch ganz gut, dann hat ihr Fahrer immer größere Probleme, ist froh, dass ihm seine Mitreisenden beim gelegentlichen Aufheben der rund 210 kg helfen.

    Auch ich darf sie deswegen mal ein Stück durch die Dünen fahren. Da ich schon einige Über-200-kg-Enduros zum  „Verlorenen See“ gefahren habe, bin ich von der Dünentauglichkeit der optisch so sportlich und leicht erscheinenden Ténéré überrascht. Gerade aus geht es gut, doch sobald die Yamaha zwischen den verschachtelten Dünen enge Kurven fahren muss, macht sich eine bisher nicht aufgefallene Kopflastigkeit bemerkbar - fast so, als würde jemand am Lenker ziehen.

    Deshalb darf die Yamaha dort wo es richtig in die Dünen geht - am Dünenbrunnen von Elmida - auf unsere Rückkehr warten.

    Für unseren Ténéré-Piloten fügt sich gut, dass ein anderer Reiseteilnehmer sich nach einem Umfaller beim anschließendem Hochheben seines Motorrades  "verreißt " und starkes Kreuzweh bekommt.

    Er vertraut seine Husqvarna 501 deshalb dem nicht mehr motorisierten Ténéré-700-Fahrer an und nimmt in einem der beiden Begleit-4x4 unserer tunesischen Partner-Agentur Platz. Der "Gastfahrer" fährt die im Vergleich zu seiner Yamaha federleichte Huskie natürlich problemlos durch die Dünen.

    Auch alle Anderen - Einer mit dem immerhin 160 kg wiegenden "Vize-Dickschiff" KTM 690 R - halten sich gut und so erreichen wir den „Verlorenen See“ planmäßig und verbringen dort einen Tag mit Baden, Relaxen, Spazierenfahren - wie schon bisher bei bester Verköstigung durch unseren tunesischen „1000-Sterne-Koch“ Habib.

    Nach dem Wiederabholen der Ténéré 700 in Elmida hat ihr "Herrchen" inzwischen auf der Huskie soviel Routine im Dünenfahren, dass er sein „Wüstenschiff“ in meiner Spur problemlos über die 7 km dicke Dünenkette vor Elmida aus dem Sandmeer aus dem Erg hinausfährt, denn ich wähle abseits der kurvigen Piste eine möglichst gerade Route - querbeet über die Sandberge und immer in Falllinie hoch und runter. Sturzfrei und zügig erreicht die Tenere den Rand der Dünenkette. Ein "Chapeau" an den Fahrer!

    Nach sieben Tagen Wüsten-Camping seit der Hotelübernachtung in der Oase Ksar Ghilane genießen wir unser schönes Hotel in Douz zwei Tage lang  - ehe es per Auto nach Tunis geht, wo tagsdarauf am späten Nachmittag Flieger und Fähre starten.

  • Reise Land: Tunesien
  • Dazugehörige Reise: R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“

 

R E I S E B E R I C H T: So war unsere Tunesien-Reise "Sandozeankreuzfahrt nach Sif Essaouane"

  • Zweite Überschrift : Zu den höchsten Dünen des tunesischen Teils des Grand Erg Orientale - Sif Essaouane
  • Ausführlicher Text:

    Seit 2014 hatten wir dreimal versucht, von dem seit Einführung der Führerpflicht von 4x4-Reisegruppen geradezu überrannten "Verlorenen See" - wie der aus einer Thermal-Quelle entstandene See der Oase Houidhet Riched genannt wird - in den untouristischen Teil des Großen Östlichen Erg weiterzufahren -  zum legendären Sif Essaouane.

    Dort sind höchsten Dünen des tunesischen Grand Erg Oriental und die 60 km lange Strecke vom "See" dorthin lässt die Fahrt zum "See" einfach erscheinen - was sie zumindest in ihrem letzten Viertel sicher nicht ist.

    Leider mußten wir jedesmal nach mehr oder weniger vielen Kilometern umdrehen, denn es war entweder zu heiß und zu windig, der eine oder andere Mitfahrer überfordert oder die Zeit zu knapp.

    Dieses Mal hatte ich einen optimale, weil tagsüber mit höchstens 25 ° C nicht zu heiße und nachts mit um die 10° C erträgliche, vor allem auch windstille Reisezeit gewählt, den Februar.
    Außerdem hatte ich vier Fahrtage mehr als bei unserer Dünenreise "Sandmeerkreuzfahrt zum verlorenen See" angesetzt - und last-but-not-least fünf Reiseteilnehmer dabei, die schon mit mir zum Houidet Riched gefahren und daher in den nicht leicht zu fahrenden tunesischen Dünen erfahren und geübt waren.

    Als Führer und Fahrer unseres Begleitautos engagierte ich den wohl besten tunesischen Dünenfahrer Unter den tunesischen 4x4-Guides wird er "roi des guides" - König der Dünen - genannt. Schon fünf Reisen zum "See" und in den tiefen Süden der tunesischen Sahara habe ich mit ihm unternommen, kann das bestätigen.Sein Sohn pilotiert den zweiten unsere beiden Begleit-Pickups, hat es fast so gut wie sein Vater drauf, über für Autos unfahrbar erscheinende Dünengebirge in souveräner und entspannter Art und Weise zu fahren.

    Und da es auch von unserer Seite diesmal weder an Mensch oder Maschine "hapert", kommen wir gut voran, erreichten nach unserem Start in der Oase Douz den "See" mühelos in eineinhalb Tagen.

    Für die Fahrt von ihm nach Sif Essaouane benötigten wir ebenfalls einen Tag weniger als geplant - wegen der mit jedem Kilometer höheren Dünen nicht ganz so mühelos, denn nur ständige maximale Konzentration und aktive Fahr-Technik können auf der extremen Route bei den Bikern schweißtreibende Berge- und Aufhebe-Aktion verhindern - was anfangs nicht bei Allen klappt.

    So waren es am späten Nachmittag erstmal nur zwei, die nach ausgiebiger Siesta in unserem Biwak am Fuße des "Sif" den finalen Anstieg auf den "Sand-Everest" in Angriff nahmen - Tinu mit seiner Zweitakt-Rakete EXC 300 und Simon mit seinem Dünenhammer EXC 500. Nur meine über den beiden fliegende Drohne konnte wirklich sehen, welche "Dramen" sich dabei abspielten - letzendlich wurde der Gipfelgrat aber fast erreicht.

    Meine EXC 350 liess es sich danach natürlich nicht nehmen, mich bis zum höchsten Punkt, dem von einem früheren Besteiger hochgeschleppten "Gipfelkreuz"-Rohr hinauf zu katapultieren.

    Im bei der Reisebeschreibung der "Sandozeankreuzfahrt " zu findenden Video ist all das zu sehen.

  • Reise Land: Tunesien
  • Dazugehörige Reise: R E I S E : Zwei Motorradreisen mit Enduros in Tunesien - für Sport-Enduros „durchs Dünenmeer nach Sif Essaouane", für Adventure-Bikes „von Tunis nach El Borma“